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Mautz zur Anhebung des Pensionsantrittsalters: Lebenswirklichkeit von älteren Frauen nicht außer acht lassen

Wien (OTS/SK) - Gegen eine Anhebung des Pensionsantrittsalters von Frauen sprach sich heute, Montag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst aus. Eine frühzeitige Erhöhung des Pensionsantrittsalters würde völlig an der Lebenswirklichkeit von älteren Frauen vorbeigehen, so Mautz. ****

"Der Arbeitsmarkt benachteiligt Frauen immer noch in hohem Maße. Auch müssen wir uns die Arbeitsbedingungen genau anschauen. Auf der einen Seite gibt es Frauen, die auf Grund von schlechten Arbeitsbedingungen und Mehrfachbelastungen aus gesundheitlichen Gründen gar nicht länger arbeiten können. Auf der anderen Seite werden ältere Frauen von der Wirtschaft oft aus dem Arbeitsmarkt gedrängt", so Mautz.

"Viel wichtiger ist es, das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche anzugleichen ", so Mautz. Dazu seien arbeitsmarktpolitische Maßnahmen notwendig. In diesem Zusammenhang nannte Mautz gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz und die Förderung der Anstellung von älteren Arbeitnehmerinnen in Unternehmen. "Hier könnte der Staat einen Teil der Lohnnebenkosten übernehmen", so Mautz.

"Bevor das Frauenpensionsalter angehoben werden kann, muss vor allem auch die unbezahlte Arbeit in Österreich besser verteilt und die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern erhöht werden", so Mautz abschließend. (Schluss) pl/mp

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