ÖH: Autonomie der Universitäten muss diskutiert werden dürfen
Fürchtet Töchterle die ehrliche Diskussion?
Wien (OTS) - "Dass Minister Töchterle die Autonomie der
Universitäten nicht einmal mehr zur Diskussion stellen will, zeigt
was von seinem Hochschulplan zu erwarten ist", so Martin Schott vom
Vorsitzteam der ÖH. "Es ist Zeit über die Vor- und Nachteile zu
sprechen. Scheinbare Autonomie und die kurze Leine der
Leistungsvereinbarungen passen einfach nicht zusammen."
"Die Universitäten finanziell auszuhungern und sie dann mit dem
Argument der Autonomie im Stich zu lassen, ist kein gangbarer Weg",
ärgert sich Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Universitäten
sind öffentliche Einrichtungen und keine Unternehmen, die von
ManagerInnen und UnirätInnenen geführt werden können, wie die UG
Novelle 2002 vermuten lässt."
"Anstatt die Augen vor strukturellen Problemen zu verschließen, ist
es höchste Zeit, sich mit der Hochschulorganisation
auseinanderzusetzen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Im
Rahmen des Forum Hochschule der ÖH werden wir das auch tun", erklärt
Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Auch Minister Töchterle muss
sich in dieser Frage bewegen können - oder fürchtet er den Ausgang?"
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