• 06.11.2011, 18:46:55
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Neues Volksblatt: "Dreckbatzerl" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 7. November 2011

Linz (OTS) - Rein sicherheitstechnisch wird seitens der
Parlamentsdirektion alles getan, damit auch im kommenden U-Ausschuss
Vertrauliches vertraulich bleibt. Wer aber darauf wettet, ist der
Feind seines eigenen Geldes. Auch die Ansage von
Ausschuss-Vorsitzender Gabriela Moser, sie wolle einen "seriösen
Arbeitsstil ohne Wadlbeißerei", wird ein frommer Wunsch bleiben.
Moser selbst hat schon bewiesen, dass sie der Verlockung eines
populistischen Schnellschusses nicht widerstehen kann. Die
vermeintliche Telekom-Zahlung an die Junge ÖVP sah sie sofort als
"ausschusswürdig" an. Nach der Aufklärung der Sache - es ging nicht
um die JVP, sondern um die Junge Wirtschaft - hatte es ihr dann die
Rede verschlagen, kein Wort des Bedauerns über diese Art der
Vorverurteilung kam über ihre Lippen.
Letzteres scheint überhaupt eine grüne Spezialität zu sein - siehe
die Causa Hahn. Was war Peter Pilz nicht gegen den EU-Kommissar wegen
dessen vermeintlicher Plagiats-Dissertation vom Leder gezogen. Der
Beweis des Gegenteils, nämlich das Urteil der Uni-Experten, wird von
Pilz als keine "ernsthafte Prüfung" diffamiert.
Jedenfalls: Der U-Ausschuss wird den Meistern des Anpatzens wieder
viel Stoff liefern und die Dreckbatzerl werden wieder fliegen.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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