- 05.11.2011, 08:00:49
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"profil": Bundeskriminalamt ermittelte 2008 wegen Geldwäscheverdacht bei OeBS
Aufsichtsrat und Innenrevision der OeNB-Tochter nicht informiert
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, war die Nationalbank-Tochter
Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) 2008 und
2009 zweimal Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Beide Male ging
das Bundeskriminalamt dem Verdacht auf Geldwäsche in Zusammenhang mit
verdächtigen Geldtransfers ins Ausland nach. Nach "profil"-Recherchen
hatten Geldwäscheverdachtsmeldungen ausländischer Banken die
Untersuchungen ins Rollen gebracht. In beiden Fällen führten die
Ermittlungen zu keinem Ergebnis. Die Notenbank will einen
Zusammenhang mit der jüngst aufgeflogen Schmiedergeldaffäre in der
OeBS nicht ausschließen, bewiesen ist dies allerdings noch nicht. Die
Nationalbank legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass weder
der OeBS-Aufsichtsrat noch die Innenrevision Kenntnis von den
polizeilichen Ermittlungen hatte.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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