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OTS0154   4. Nov. 2011, 12:42

Wiener Stadthalle: Kein Verlust durch Derivatportfolio

Positiver Cashflow des Portfolios liegt aktuell im sechsstelligen Bereich Einsatz einzelner Termingeschäfte begründet keine neue Risiken


Zum heute veröffentlichten Kontrollamtsbericht
Wiener Stadthalle - Prüfung von Finanztermingeschäften und der
Monierung des Kontrollamtes zu diversen Geschäften stellt die Wiener
Stadthalle folgendes fest:

Das Derivatportfolio der Wiener Stadthalle dient ausschließlich
zur Zinssicherung der Leasingfinanzierung der Halle F. Die
Leasingfinanzierung für die Halle F ist langfristig angelegt, mit
einem Zeithorizont bis zum Jahr 2035. Das Portfolio zur Zinssicherung
steht somit in Bewertungseinheit zum Grundgeschäft dieser
Immobilienleasingfinanzierung.

Alle Derivate dienen ausschließlich zur Zinsabsicherung

Abweichend von den Feststellungen des Kontrollamtes hält die
Geschäftsführung der Wiener Stadthalle fest, dass durch den Einsatz
einzelner derivativer Finanzinstrumente keine neuen Risiken für die
Wiener Stadthalle begründet wurden. Das Gesamtportfolio steht damit
in einer Bewertungseinheit zum Grundgeschäft der Leasingfinanzierung.

Kein Verlust: Portfolio mit positivem Cashflow von 340.000 Euro

Wie auch aus dem Kontrollamtsbericht auf Seite 22 in der dort
dargestellten Tabelle hervorgeht: "Zum Stichtag 30. Juni 2011 weisen
die Finanzgeschäfte einen positiven Gesamtertrag von 123.878,-- Euro
aus".

"Aktuell (mit Ende Oktober 2011) liegt der Gesamtertrag bei rund
340.000,-- Euro, das heißt, dass durch das aktive Zins- und
Risikomanagement der Wiener Stadthalle bis dato in der Gesamtschau
eine positive Entwicklung der Derivatgeschäfte möglich war", so die
Geschäftsführung der Wiener Stadthalle.

Aufbau des Derivatportfolios in zwei Phasen

Mit dem Aufbau des Derivatportfolios zur Zinsabsicherung des
Leasinggeschäftes der Halle F hat die Wiener Stadthalle im Jahr 2006
begonnen.

Die Auswahl der Produkte in der ersten Phase erfolgte nach Prüfung
gemäß den damals gültigen Marktbedingungen. Die Finanz- und
Wirtschaftskrise führte ab 2007 dazu, dass eine Restrukturierung der
Zinsabsicherungsprodukte notwendig wurde. In dieser zweiten Phase
wurde im Mai 2010 ein externer Finanzberater beauftragt,
entsprechende Restrukturierungen im Portfolio vorzunehmen, um auf die
sich ändernden Rahmenbedingungen rasch und effektiv im Sinne der
Risikominimierung zu reagieren.

Regelmäßiges Monitoring und Portfoliomanagement im Sinne der
Zinsoptimierung

Für die zukünftige Entwicklung wurde ein monatliches Monitoring
eingerichtet, um ein rasches Agieren im Sinne der Zinsoptimierung
sicherzustellen. Mit dem bestehenden monatlichen Monitoring und den
daraus eventuell abzuleitenden finanztechnischen Optimierungen wird
die Stadthalle sicherstellen, auch weiterhin ein positives Ergebnis
aus dem Derivatgeschäft zu erreichen.

Die bilanztechnischen Bewertungen erfolgen planmäßig im Rahmen der
Bilanzierungen jeweils zum Stichtag 30. September eines jeweiligen
Kalenderjahres. Dabei wird gemeinsam mit der Wirtschaftsprüferin und
den Finanzexpertinnen bzw. Finanzexperten erneut eine Bewertung im
Konnex zum Gesamtpaket vorgenommen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0154 2011-11-04 12:42 041242 Nov 11 WST0001 0412



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Rückfragehinweis: Elisabeth Strobl
Wiener Stadthalle
Marketing & Kommunikation
Tel.: +43 1 98 100 319
E-Mail: e.strobl@stadthalle.com

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