OTS0141   4. Nov. 2011, 12:16

BZÖ-Chef Bucher hat das Bildungsvolksbegehren unterschrieben - BILD

Bucher spricht sich klar gegen parteipolitische Vereinnahmung des Volksbegehrens aus


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BILD zu OTS - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher hat heute das Bildungsvolksbegehren in seiner Heimatstadt Friesach unterschrieben. "Ich unterstütze nicht alle Punkte des Volksbegehrens, aber es ist wichtig, dass der nötige Druck für einen Reformschub im Bildungsbereich erzeugt wird, wenn sich schon SPÖ und ÖVP in der Regierung hier gegenseitig blockieren. Deshalb unterschreibe ich als Privatmann dieses Volksbegehren, denn Bildung braucht Zukunft; das sind wir unseren Kindern schuldig!

BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher hat heute das
Bildungsvolksbegehren in seiner Kärntner Heimatstadt Friesach
unterschrieben. "Ich unterstütze nicht alle Punkte des
Volksbegehrens, aber es ist wichtig, dass der nötige Druck für einen
Reformschub im Bildungsbereich erzeugt wird, wenn sich schon SPÖ und
ÖVP in der Regierung hier gegenseitig blockieren. Deshalb
unterschreibe ich als Privatmann dieses Volksbegehren, denn Bildung
braucht Zukunft; das sind wir unseren Kindern schuldig! Ich trete
aber klar gegen jede parteipolitische Vereinnahmung des unabhängigen
Volksbegehrens auf. Weder von der SPÖ, noch von den Grünen und
deshalb auch nicht vom BZÖ. Deshalb gibt es auch keine offizielle
Unterstützung des BZÖ für das Bildungsvolksbegehren. Hände weg von
einer parteipolitischen Vereinnahmung! Das wäre eine Täuschung aller
Reformkräfte bei der Bildung", betont Bucher.

Bucher, der auch ein persönliches Gespräche mit Hannes Androsch
geführt hat, erläuterte genau die Bedenken und Kritik des BZÖ an
einzelnen Punkten des Bildungsvolksbegehrens. Der BZÖ-Chef vermisst
besonders das Leistungsprinzip im Volksbegehren, sowohl bei den
Schülern, wie auch bei den Lehrern. Österreich stehe im
Bildungswettbewerb mit anderen Ländern, deshalb sei das
Leistungsprinzip an den Schulen unverzichtbar. Ebenfalls fehlt Bucher
der Lehrlingsbereich, denn Bildung finde nicht nur auf höheren
Schulen und Universitäten statt. Auch die Lehre mit Matura sei
beispielsweise nicht erwähnt. Schließlich appellierte Bucher an
Androsch, die parteipolitikfreie Zone Schule noch viel stärker zu
berücksichtigen. Bildung und Parteipolitik dürfe nicht mehr vermischt
werden.

Für den BZÖ-Chef sind tief greifende und umfassende
bildungspolitische Reformen notwendig. Zu massiv seien Stillstand,
Versäumnisse und Fehlentwicklungen der Bildungspolitik der
vergangenen Jahre und Jahrzehnte und zu gravierend sind nun auch die
Folgen dieser fatalen Fehler. "Investitionen in die Bildung und
Ausbildung unserer Jugend stellen eine zentrale
gesamtgesellschaftliche Verantwortung und Verpflichtung dar, daher
begrüße und unterstütze ich als Privatmann das Volksbegehren auch
grundsätzlich - und sehe es, unabhängig von seinen inhaltlichen
Forderungen - als notwendigen Impuls und Anstoß. Es kann ein
wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein", schließt Bucher.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0141 2011-11-04 12:16 041216 Nov 11 BZC0005 0341



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