- 04.11.2011, 10:56:05
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GSV: Das Auto nicht ersetzen, sondern intelligent vernetzen
Telematik-Experten, Vertreter von Gemeinden und Verkehrsplaner diskutierten neue intelligente Lösungen für mobiles Parken
Wien (OTS) - Ein innovatives System für die
Parkraumbewirtschaftung in Kurzparkzonen hat das auf intelligente
Mobility Services spezialisierte Unternehmen Trafficpass bei einem
Forum der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und
Verkehrswesen (GSV) Vertretern österreichischer Gemeinden und
Verkehrsplanern vorgestellt. Die Lösung Park.ME ist nach Angaben des
Unternehmens kostengünstig, einfach anzuwenden und international
einsetzbar. Zudem soll es die Betriebs- sowie die Verwaltungsabläufe
der Gebietskörperschaften rationeller gestalten und die Kontrolle
erleichtern.
Gegenwärtig werden für die Nutzung von Kurzparkzonen verschiedene
Bezahlvarianten angewendet, wie etwa Handy-Parken ("SMS-Parken")
Parkscheine oder Parkuhren ("Parkometer"). Je nach Zone oder Bezirk,
zum Teil auch in Einkaufsstraßen, können unterschiedliche
gebührenpflichtige Zeiten und die höchst zulässige Abstelldauer
vorgeschrieben werden. Darüber hinaus sind Kurzparkzonen oft
ineinander geschachtelt, was für die Autofahrer schwer zu
durchschauen ist.
Das neue System für mobiles Parken setzt keine straßenseitige
Infrastruktur voraus; die Parkzone mit den dort geltenden Tarifen und
der maximalen Parkdauer wird automatisch erkannt, alle Transaktionen
werden in Echtzeit angezeigt und statistische Auswertungen
unterstützt. Die Suche nach Informationsschildern, Parkautomaten oder
Verkaufsstellen von Parkscheinen entfällt ebenso wie die Gebühr für
das Versenden von SMS beim konventionellen Handy- bzw. SMS-Parken.
Die Gemeinden können die Parkraumbewirtschaftung zur Verkehrslenkung
nutzen und etwa flexibel - abhängig von der Verkehrsbelastung - die
Höhe der Parkgebühren in bestimmten Zonen bestimmen. Das System
erkennt automatisch, ob bzw. ab wann welcher Tarif zu entrichten ist
und vermittelt dem Autofahrer die Information, wie lange er das
Fahrzeug abstellen darf.
Der Autofahrer braucht ein Smartphone mit Android- oder iPhone-
Betriebssystem. Nach der Anmeldung beim Betreiber muss er beim
Abstellen des Fahrzeuges lediglich das System starten und beim
Wegfahren stoppen. Die Parkgebühr wird automatisch vom Konto
abgebucht. Das System ist erstmalig seit 2.11. in Baden bei Wien im
Einsatz.
Die anderen mobility services von Trafficpass lassen intermodale
Verknüpfungen mit ÖPNV bzw Fahrrädern zu.
Teilnehmer am GSV-Forum bezeichneten die Lösung als bemerkenswert;
sie gilt als Beispiel für intelligente Informations- und
Buchungssysteme für Infrastruktureinrichtungen, wie sie auch der
Nationale Aktionsplan des Verkehrsministeriums für Intelligente
Verkehrssysteme (IVS) beschreibt.
GSV im Internet: www.gsv.co.at.
Rückfragehinweis:
Österreichische Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen Öffentlichkeitsarbeit Peter Kudlicza Tel. (01) 713 62 96 0699 1002 60 64 e-Mail: [email protected]
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