- 04.11.2011, 09:33:38
- /
- OTS0044 OTW0044
Erster Marktplatz der "Guten Geschäfte" in Niederösterreich bringt Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen
Rund 40 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs geschlossen.

Ferschnitz (OTS) - Gestern Nachmittag fand auf Initiative des
BMASK anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit
2011 der erste Marktplatz der "Guten Geschäfte" in Niederösterreich
bei der Firma WimTec statt. Insgesamt hatten 80 VertreterInnen von
Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich in kurzer Zeit kennen zu
lernen und Tauschgeschäfte abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 36
Kooperationen im Gegenwert von über 36.000 Euro.
"Es freut mich, dass auch bei diesem Marktplatz zahlreiche
Partnerschaften ins Leben gerufen wurden, die gezielt dem Gemeinwohl
zugutekommen. In Bezug auf die Bewältigung der sozialen
Herausforderungen unserer Zeit sind alle Kräfte der Gesellschaft
gefordert: Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir müssen
unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und solidarisch
zusammenarbeiten", betont Bundesminister Hundstorfer im Zusammenhang
mit dem Marktplatz der Guten Geschäfte, der von respACT - der
Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) - und
dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von IBM Österreich
organisiert wurde.
Kooperationen gesucht? Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte!
Ähnlich wie bei einem Speed-Dating vereinbarten die VertreterInnen
von Unternehmen und gemeinnützigen Vereinen in jeweils zehn-minütigen
Gesprächsrunden Kooperationen, von denen beide Seite profitieren.
Unternehmen punkteten mit Sachmitteln wie beispielsweise
Feuerlöscher, PCs, Druckleistungen oder Kochtöpfen, aber auch
ehrenamtlicher Arbeitskraft oder der Vermittlung von Fachwissen.
Kreative Leistungen wie Humorworkshops, Teambuilding, oder
Kinderbetreuung bei Firmenveranstaltungen bestimmten das Angebot der
NGOs. Dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Alles durfte
gehandelt werden, nur eins war Tabu - Geld.
Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von dem Konzept:
Unternehmen sind oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld
helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten.
"Der Marktplatz bietet die einmalige Möglichkeit, in kurzer Zeit
viele interessante Organisationen kennenzulernen und für beide Seiten
nützliche Kooperationen zu schließen, an die man vorher gar nicht
gedacht hätte", bestätigte Peter Wimberger, Geschäftsführer der Firma
WimTec. "Eindrucksvoll am Marktplatz war für uns, dass die
Kooperationen spontan und ohne Zwang entstanden sind", ergänzte
Elisabeth Thomas, Geschäftsführerin des Wiener Tierschutzvereins.
Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind,
beweist das zwischen Noris Feuerschutzgeräte und den Roten Nasen
initiierte Projekt: "Als Gegenleistung für ein 'lustiges
Löschtraining' erhalten wir von den Roten Nasen einen
Humorworkshop", freute sich Robert Slameczka, Geschäftsführender
Gesellschafter von Noris Feuerschutzgeräte. "Dass man gerade heraus
über Erwartungen und Gegenleistungen sprechen kann, zeichnet den
Marktplatz aus", so Stefanie Gründl von den Roten Nasen.
Auch die Kochtöpfe der Firma Riess Kelomat sowie Armaturen der
Firma WimTec erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie vielfältig die
Kooperationen sein können, zeigte unter anderem auch die EVN AG:
Diese bot die Zurverfügungstellung eines Veranstaltungsortes und
erhielt dafür von der Caritas St. Pölten Unterstützung bei der
Grünraumpflege.
Zum Marktplatz der Guten Geschäfte
Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 130
Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen
Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich
ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk
respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam
organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger,
Geschäftsführer Fundraising Verband Austria und Daniela Knieling,
Geschäftsführerin der Unternehmensplattform respACT, möchten auch im
nächsten Jahr wieder die Möglichkeit der unkonventionellen
Tauschbörse schaffen: "Die Marktplatz-Methode leistet einen wichtigen
Beitrag zur Zusammenarbeit von Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 2012
soll es daher weitere Marktplätze der Guten Geschäfte in der
Steiermark und Vorarlberg geben."
Fotomaterial:
Bildmaterial ist auf der Website www.respact.at/marktplatz-noe
verfügbar.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service,
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Katrin Gaupmann, Kommunikation respACT - austrian business council for sustainable development T: 01/7101077-12, E: [email protected], I: www.respact.at Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit Fundraising Verband Austria T: 0676/6218290, E: [email protected], I: www.fundraising.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ACT







