- 03.11.2011, 16:16:06
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ÖBB weisen Behauptungen zu Umstieg auf PKW aufgrund des Fahrplans 2012 zurück
4 Minuten Fahrzeitunterschied führen nicht zu 400.000 zusätzlichen Autofahrten!
Wien (OTS) - Die Ergebnisse der Studie des Instituts für Geografie
der Universität Graz basieren auf Annahmen, die seitens der ÖBB nicht
nachvollziehbar sind. Die Studie wird von den ÖBB genau geprüft,
weist aber aufgrund der bisher kommunizierten Informationen auf
eindeutige qualitative Mängel hin. Die Autoren bauen ihre
Schlussfolgerungen auf falschen Annahmen auf. Diese beziehen sich auf
bis zu 400.000 zusätzliche Autofahrten auf der Strecke zwischen Graz
und Salzburg im Jahr. Das entspricht täglich weit über 1.000
PKW-Fahrten pro Tag. Diese Zahl ist für die ÖBB nicht
nachvollziehbar, da die derzeitigen Frequenzwerte auf diesen Zügen
weitaus geringer sind als die angegebenen Daten.
Das Angebot der ÖBB
Aufgrund der geringen Auslastung zwischen Graz und Salzburg sind aus
wirtschaftlichen Überlegungen Anpassungen im Fahrplan erforderlich.
Die ÖBB haben einen Vorschlag für Zusatzleistungen zur Verbesserung
des geplanten Grundangebotes zwischen Salzburg und Graz an die Länder
übermittelt. Ziel ist es die sechs Direktzüge pro Tag durch direkte
Zusatzzüge am Wochenende (Fr, Sa, So) zu ergänzen. Zudem beinhaltet
der Vorschlag von Montag - Donnerstag Schnellzüge in Teilstrecken. Es
kommt weder zu massiv längeren Fahrzeiten noch zu mehr Stopps.
Keine Verschlechterung - Die Fakten sprechen für sich: Nur 4 Minuten
Unterschied!
Die geplanten Schnellzugsverbindungen behalten die gleichen
Haltemuster der bisher eingesetzten IC bei. Die Fahrtzeit des IC
zwischen Graz und Salzburg betrug bis dato 4 Stunden und 7 Minuten.
Die ersatzweise geplanten Schnellzüge fahren in einer Zeit von 4
Stunden und 11 Minuten von Graz nach Salzburg. Der neue Umstieg in
Bischofshofen führt aufgrund des bisherigen Aufenthalts von 10
Minuten zu keinem zeitlichen Verlust. Der Unterschied beträgt also
lediglich 4 Minuten in der Fahrtzeit. Dass diese 4 Minuten dazu
führen sollen, dass angeblich 25 bis 90 Prozent der Fahrgäste von der
Schiene auf die Straße wechseln werden, ist nicht logisch und
wissenschaftlich nicht erklärbar.
Angesichts der österreichischen Klimabilanz ist das klimafreundliche
Transportangebot der ÖBB wichtiger denn je. Der ÖBB-Bahnverkehr
erspart Österreich jährlich über 3 Millionen Tonnen CO2. Auch der
VCÖ-Bahntest beweist, dass im vergangenen Jahr das hohe Niveau
gehalten und sogar ausgebaut werden konnte. Die 12.750 befragten
Fahrgäste stellten nicht umsonst den ÖBB durchwegs gute Noten aus.
In Zeiten von hohen Spritpreisen und Klimadiskussionen gewinnt der
öffentliche Verkehr weiter an Stellenwert. Bahnfahren ist die
kostengünstige und umweltschonende Alternative zum Auto. Bereits
jeder dritte Fahrgast ist heuer wegen der gestiegenen Spritpreise
häufiger mit der Bahn unterwegs als im Vorjahr.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Mit konzernweit rd. 42.500 MitarbeiterInnen (inkl. Lehrlinge
44.125) und Gesamterträgen von rd. 6,1 Mrd. EUR ist der
ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2010
wurden von den ÖBB 460 Mio. Fahrgäste und 132,9 Mio. Tonnen Güter
transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die
ÖBB-Holding AG.
Rückfragehinweis:
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Dr. Sarah Nettel
Pressesprecherin
Tel.: 01 93000 44277, Mobil: 0664 6170024
mailto:[email protected]
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