• 03.11.2011, 11:35:27
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AKS: Bildungs muss Priorität sein!

AKS sieht VBBI als Appell an Regierung

Wien (OTS) - "Bildung war in den letzten Wochen im öffentlich
Diskurs das Hauptthema. Das allein ist schon ein Erfolg des
Bildungsvolksbegehrens, denn eine gesamtgesellschaftliche
Bildungsdiskussion ist unerlässlich. Österreich muss endlich Mut zu
greifenden Reformen zeigen!" so Eleonora Kleibel Bundesvorsitzende
der Aktion kritischer Schüler_innen.

Schüler_innen sollen sich, als die betroffene Zielgruppe, mit den
Inhalten des Volksbegehrens auseinandersetzen.
"Soviel ist klar, jede Unterschrift ist eine wichtige Stimme für
schon lang anstehende Reformen im überholten und äußerst selektiven
Bildungssystem." meint Kleibel.

Es gibt jedoch nicht nur Lob von Seiten der
Schüler_innenorganisation: "Auch wenn zentrale Punkte wie die
Gemeinsame Schule im Text enthalten sind, fehlt bei den Forderungen,
der Ausbau von direkter Mitbestimmung der Schüler_innen auf allen
Ebenen!"
Die AKS stößt sich ebenfalls an der Grundausrichtung des
Volksbegehrens, das stark ökonomische Interessen aufweist. "Bei
diesem Bildungsverständnis werden junge Menschen auf ihre ökonomische
Verwertbarkeit als Humankapital reduziert. Die Schule muss sich
jedoch an den Schüler_innen orientieren und nicht an der
Markwirtschaft!"

Der Grundtenor, dass es Bewegung im Bildungsbereich braucht ist in
jedem Fall zu begrüßen. "Es bleibt also zu hoffen, dass die Regierung
den Appell wahrnimmt und die Forderungen nicht einfach in einer
Schublade verstauben." meint Kleibel abschließend.

Rückfragehinweis:
Eleonora Kleibel
AKS-Bundesvorsitzende
Tel.: +43 699 11408142
mail: [email protected]

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