• 03.11.2011, 11:00:10
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ELGA - BZÖ-Spadiut: "Diese Spukgestalt endgültig begraben"

BZÖ fordert Runden Tisch mit EDV-Verantwortlichen des Hauptverbandes, des Bundeskanzleramtes und des Melderegisters

Wien (OTS) - Die von Gesundheitsminister Stöger nach wie vor
geplante "Elektronische Gesundheitsakte" (ELGA) ist eine reine
Kostenfalle. Nachdem nun aber die Halloween-Partys vorbei sind,
sollte auch diese Spukgestalt namens "ELGA" endgültig begraben
werden. Die Einführung eines zusätzlichen EDV-gestützten
Informationsnetzes wie dem ELGA über ganz Österreich, zwischen der
Sozialversicherung und allen niedergelassenen Ärzten und Spitälern,
ist ein EDV-Vorhaben mit einer immensen Kostenexplosion", erklärte
heute der BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut.

"Jede Neuerung in den bestehenden EDV-Systemen aller
Sozialversicherungen und Krankenhäuser muss mit einer verpflichtenden
Schnittstellenprogrammierung in den bestehenden EDV-Netzen aller
Spitäler und den Chipkartenterminals der niedergelassenen Ärzte
versehen sein, damit diese miteinander kommunizieren und die
erforderlichen Daten austauschen können. Auch Ärzte ohne
Kassenverträge haben über diese Terminals Zugang zu den
Patientendaten zu erhalten", schlug Spadiut vor.

"Wir benötigten keine ELGA GmbH, sondern einen Runden Tisch mit den
EDV-Verantwortlichen des Hauptverbandes (Chipkarte), mit dem
Bundeskanzleramt (help.gv.at) und mit dem Melderegister. Diese sind
dann mit der Umsetzung des Projekts zu betrauen", verlangte Spadiut
abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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