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OTS0033   3. Nov. 2011, 09:03

ANSCHOBER: Grünes Licht für Oberösterreichs ersten Pumpspeicher

Bescheid für Wasserspeicher Molln ohne einen einzigen Einspruch nunmehr rechtskräftig


Ein weiterer wichtiger Schritt zur Energiewende
Oberösterreichs wird in Molln entstehen, wo Oberösterreichs erstes
Pumpspeicherkraftwerk errichtet wird. Das ist seit heute definitiv,
da in der Berufungsfrist gegen den positiven Bescheid kein einziger
Einwand erfolgt ist, der Bescheid damit rechtskräftig ist.

Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Das Rekordtempo des Verfahrens
zeigte die tolle Arbeit der Behörden, aber auch die Sinnhaftigkeit
der breiten Einbindung aller Betroffenen - von den NGO bis zu den
Anrainern und den Standortgemeinden. Vor wenigen Jahren war es
undenkbar, in OÖ derartige Projekte ohne Riesenkonflikte umzusetzen,
ja Pumpspeicher konnte generell in den letzten Jahrzehnten keiner
verwirklicht werden. Heute ist mit dem Kraftwerk Stadl Paura seit 15
Jahren erstmals ein neues Kraftwerk an der Traun in Bau und mit Molln
erstmals ein Pumpspeicher genehmigt - beides ohne jeden Konflikt."

Am 27. Jänner war das Kraftwerk als Vorprojekt eingereicht worden und
bis zur Gesamteinreichung als fertiges Projekt bis 3. Mai präzisiert
und verbessert worden. LR Anschober: "Bei der Verhandlung standen vor
allem Fragen des Quellenschutzes, der Erdbebensicherheit und der
Auswirkung auf andere Wasserkraftwerke im Mittelpunkt. Sie konnten
durch Gutachten klar beantwortet werden. Ich rechne noch im kommenden
Jahr mit dem Baubeginn und damit, dass bereits im Jahr 2015 der
Betrieb aufgenommen werden kann."

Das Projekt Molln ist das erste von vier möglichen
Pumpspeicherkraftwerken in OÖ und das einzige, das laut UVP-Gesetz
ohne Umweltverträglichkeitsprüfung, sondern durch Materienverfahren
geprüft wird. Die weiteren Projekte sind eines der Energie-AG im
Bereich Ebensee, ein Projekt am Pfenningberg bei Linz und das Projekt
des Verbundkonzerns Riedl bei Jochenstein, das bereits auf bayrischem
Gebiet liegt, aber wesentliche Auswirkungen in Oberösterreich hat.
Dieses Projekt wurde in den vergangenen Monaten laufend optimiert.

Die geplanten Projektdaten:
Jochenstein/Donau 300 MW
Ebensee/Traunsee 150 MW
Molln/Kalkbergwerk 300 MW
Pfenningberg/Donau 300 MW

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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