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OTS0152   2. Nov. 2011, 13:17

Mitterlehner: Ausbauoffensive für Kinderbetreuung macht sich nachhaltig bezahlt

Familienminister: Neue ÖIF-Erhebung "Familien in Zahlen 2011" zeigt positive Trends - Stellenwert der Familie weiter erhöhen


Die vom Familienministerium geförderte und vom
Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) erstellte
Erhebung "Familien in Zahlen" zeigt auch in ihrer neuen Auflage
wichtige Trends auf. Demnach ist zum Beispiel bei den Drei- bis
Fünfjährigen die Betreuungsquote im Zeitraum von 2000 bis 2010 um
über 13 Prozentpunkte auf 90,7 Prozent angestiegen bzw. inklusive der
Tageselternbetreuung auf 93,4 Prozent. Auch bei allen anderen
Altersgruppen gab es hier erfreuliche Zuwächse. Dazu waren im Vorjahr
mit 8.057 um ein Drittel mehr Kinderbetreuungseinrichtungen vorhanden
als noch im Jahr 2000. "Ausbauoffensiven für die Kinderbetreuung
machen sich nachhaltig bezahlt. Heute ist es für Eltern in Österreich
deutlich leichter, Familie und Beruf zu vereinbaren als noch vor
einem Jahrzehnt. Die Wahlfreiheit, früh in den Beruf zurück zu gehen
oder länger bei den Kindern zu Hause zu bleiben, ist gestiegen",
betont Familienminister Reinhold Mitterlehner.

Allein seit 2008 wurden durch ein von Familienministerium und Ländern
kofinanziertes Ausbauprogramm rund 24.600 neue Plätze in
Kinderbetreuungseinrichtungen errichtet. "Mit der kürzlich
beschlossenen Neuauflage unserer 15a-Vereinbarung werden wir pro Jahr
5.000 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen. Dazu unterstützen wir
erstmals die flexible Ausweitung der Jahresöffnungszeiten, um die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu erleichtern", so
Mitterlehner. Wie das ÖIF in seinen statistischen Informationen
berichtet, ist auch die Erwerbsquote von 25- bis 49-jährigen Frauen
mit Kindern unter 15 Jahren in den vergangenen zehn Jahren deutlich
gestiegen - konkret um fast sechs Prozentpunkte auf 76,3 Prozent.

Die neue ÖIF-Erhebung unterstreicht auch, dass Familien in Österreich
von einem Mix aus umfangreichen Geld- und gezielten Sachleistungen
profitieren. Darüber hinaus werden die Familien in allen Lebenslagen
durch Informations- und Beratungsangebote unterstützt. Dazu zählen
die Elternbildungs-Angebote zur Unterstützung der Kindererziehung
sowie die rund 400 Familienberatungsstellen, die vom
Familienministerium gefördert werden. "Die Familie ist ein zentraler
Werte- und Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Angesichts der
zunehmenden Herausforderungen des Berufs- und Privatlebens wollen wir
daher den Stellenwert der Familie weiter ausbauen", bekräftigt
Mitterlehner.

Über "Familien in Zahlen"

"Familien in Zahlen" ist das zentrale Nachschlagewerk für
familienrelevante Kennzahlen für Österreich und die Europäische
Union. Auch die aktuelle Ausgabe 2011 bietet die bewährte
Zusammenstellung wichtiger familienbezogener Daten und Statistiken.
Die 56 Tabellen sind mit Lesebeispielen versehen und das Glossar im
Anhang erläutert die wichtigsten familienstatistischen Begriffe. Im
Kapitel "Entwicklung 2000 bis 2010" werden durch
Zehn-Jahres-Vergleiche ausgewählter Indikatoren aktuelle
Entwicklungen aufgezeigt.

"Familien in Zahlen 2011" steht auf der ÖIF-Webseite
(http://www.oif.ac.at) zum Download bereit.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0152 2011-11-02 13:17 021317 Nov 11 MWA0002 0456



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