• 02.11.2011, 13:02:59
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ÖCV zu Bildungs-Volksbegehren: Viele Überschriften, wenig Substanz

ÖCV wird Androschs Gesamtschulvolksbegehren nicht unterstützen

Wien (OTS) - "Eine vertane Chance!", kommentiert Mario Kuss,
Präsident des ÖCV, Österreichs größter Akademiker- und
Absolventenvereinigung, den Start des Androsch-Volksbegehrens.

"Es sind von der ursprünglichen Version und Vision leider nur
Überschriften ohne Substanz übrig geblieben", so Kuss. Die
Erwartungen des ÖCV waren anfangs durchaus hoch, gilt Androsch doch
als Ex-Politiker, von dem man ein gewisses Maß an Überparteilichkeit
erwarten hätte können. Offensichtlich hat sich aber im letzten Moment
die Partei gegen ihren ehemaligen Vizekanzler durchgesetzt.

So ist der vorgelegte Text laut Kuss voller alter SPÖ-Forderungen,
wie jene nach Gesamtschule. Der Hochschulbereich wird nur
oberflächlich gestreift und ist insgesamt wenig aussagekräftig.
Lösungen, Ideen oder Vorschläge zur angespannten Zugangslage und der
chronischen Unterfinanzierung bietet das Volksbegehren nicht. Die
wenigen positiven Punkte des Volksbegehrens gehen Kuss nicht weit
genug. "Der ÖCV sieht klarerweise die Notwendigkeit einer
Bildungsreform, die umfassend und langfristig wirkt. Dazu bedarf es
aber mehr als populistischer PR-Kampagnen", schließt Kuss.

Rückfragehinweis:
Mario Kuss
ÖCV Präsident
0664/7605432
email: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCV

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