• 31.10.2011, 11:09:50
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LR Schwarz: Sprachförderung ab dem Kindergarten ist wichtig und richtig

Bund und Länder verhandeln über Mittelverteilung für Sprachliche Frühförderung

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die für Niederösterreichs Kindergärten
zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz begrüßt die begonnenen
Verhandlungen mit dem Bund zur sprachlichen Frühforderung.
"Staatssekretär Sebastian Kurz hat mit seinem Engagement um
zusätzliche Mittel gezeigt, wie wichtig und richtig das Zusammenspiel
aller Verantwortlichen ist, wenn es um die sprachliche Frühförderung
bereits im Kindergartenalter geht. Bei uns in Niederösterreich setzen
wir dabei auf das spielerische Erlernen von Sprachfertigkeiten
bereits ab dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten mit 2,5
Jahren. Rund 80 Interkulturelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
unterstützen dabei unsere rund 8.000 mehrsprachigen
Kindergartenkinder und unsere Kindergartenpädagoginnen und
-pädagogen. Und ich lasse mir auch unsere Bemühungen nicht schlecht
reden, dass auch die Muttersprache der Kinder gefördert wird. Denn es
ist erwiesen, dass sich jede weitere Sprache umso leichter und besser
erlernen lässt, je besser die Mutter- oder Erstsprache entwickelt
ist", zeigt sich Schwarz überzeugt.

So setzen sich die Kinder in Niederösterreichs Kindergärten dank
der Sprachoffensive auf spielerische Art und Weise oft schon mit
mehreren Sprachen gleichzeitig auseinander. Wir bieten Englisch
flächendeckend in unseren Kindergärten an. Hinzu kommen Tschechisch,
Slowakisch und Ungarisch in unseren Grenzbezirken - und das gratis
und zusätzlich zum Erwerb von Sprachkompetenz in ihrer Muttersprache
und in Deutsch", erklärt Schwarz.

Schwarz ist von einem raschen Abschluss der Verhandlungen über die
Verteilung der Mittel überzeugt: "Wir alle sind uns unserer
Verantwortung bewusst, dass wir die Kinder in unserem Land
bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern müssen und
wollen. Und wir wissen, je früher die Sprachförderung beginnt, desto
größer und nachhaltiger ist der Erfolg bei unseren Kindern und desto
mehr Chancen tun sich für sie in ihrem weiteren Leben auf. Deshalb
setze ich mich dafür ein, dass auch in den folgenden Jahren nach 2012
Mittel für die sprachliche Frühforderung von Bund und Ländern zur
Verfügung gestellt werden", betont Schwarz.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140
www.vpnoe.at

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