• 31.10.2011, 09:46:23
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Mitterlehner will Handelsvolumen mit China verdoppeln

Besuch von Chinas Staatspräsident in Österreich: Wirtschaftsminister forciert Ausbau der Handelsbeziehungen - Neue Chancen durch Öko-Innovationen

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
betonte am Montag im Rahmen des Besuchs des chinesischen
Staatspräsidenten Hu Jintao in Österreich das enorme Ausbaupotenzial
der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. "In den nächsten fünf Jahren
wollen wir das Handelsvolumen zwischen Österreich und China auf 17
Milliarden Euro verdoppeln. Im Rahmen unserer
Internationalisierungsoffensive, die auf eine stärkere
Diversifizierung in Richtung neuer Märkte und Produkte setzt, nimmt
China eine Schlüsselrolle ein", sagte Mitterlehner, der heute nach
dem Österreichisch-Chinesischen Wirtschaftsforum in der
Wirtschaftskammer Österreich auch am offiziellen Delegationsgespräch
in der Hofburg bei Bundespräsident Heinz Fischer teilnehmen wird.
Derzeit haben schon 600 österreichische Unternehmen in China eine
Niederlassung. Das Interesse ist ungebrochen. Am heutigen
Wirtschaftsforum nehmen 375 Vertreter von Unternehmen teil.

Schon jetzt ist China Österreichs wichtigster Handelspartner in Asien
und nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt außerhalb Europas.
"In China trifft das große Know-how unserer Unternehmen in vielen
Bereichen auf eine stark steigende Nachfrage. Gerade bei
Öko-Innovationen deckt sich unsere Technologieführerschaft zunehmend
mit dem Bedarf und den Prioritäten Chinas", betonte Mitterlehner.
Dazu passt auch die heutige Unterzeichnung zweier Memoranda of
Understanding (MoU) durch Mitterlehner. Einerseits wird die
gemeinsame Absichtserklärung für die Zusammenarbeit in den Bereichen
Energieeffizienz und Umweltschutz verlängert, andererseits wird via
MoU vereinbart, eine Arbeitsgruppe für ein neues
chinesisch-österreichisches Ökopark-Projekt einzurichten.

Weitere Chancen für einen Ausbau der Zusammenarbeit gibt es neben dem
Bereich der Öko-Innovationen insbesondere in den Branchen
Infrastruktur, Hochtechnologie, Maschinen und Anlagenbau sowie bei
wissensintensiven Dienstleistungen. "Damit können wir unsere
Exportmärkte weiter diversifizieren und in Ländern wie China punkten,
die im Gegensatz zu Europa noch hohe Wachstumsraten haben", so
Mitterlehner.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und China
haben sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr dynamisch entwickelt:
Seit 2005 hat sich das Volumen der Handelsbeziehungen verdoppelt und
2010 den Rekordwert von 8,2 Milliarden Euro erreicht. Damit ist die
Volksrepublik China der wichtigste Handelspartner Österreichs in
Asien und steht nach den USA an zweiter Stelle der österreichischen
Überseemärkte. Sowohl die österreichischen Exporte (+40 Prozent auf
2,8 Milliarden Euro) als auch die Importe aus China (+21 Prozent auf
5,4 Milliarden Euro) konnten im Vorjahr zweistellige Zuwächse
verzeichnen. In den ersten sieben Monaten 2011 setzte sich die
positive Entwicklung fort. So sind die österreichischen Exporte um
5,5 Prozent gestiegen, die Importe um 21,6 Prozent.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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