- 31.10.2011, 09:17:00
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China, Land der Superlative, auch für Austro-Exporte: 472% Zuwachs seit Jahr 2000
Chinesische Wirtschaftsdelegation unter Führung des chinesischen Handelsministers Chen Deming zu Wirtschaftsgesprächen bei WKÖ-Präsident Leitl
Wien (OTS/PWK772) - Anlässlich des Besuchs des chinesischen
Handelsministers Chen Deming im Haus der Wirtschaft in Wien (im
Rahmen des offiziellen Staatsbesuches von Hu Jintao, Staatspräsident
der Volksrepublik China) organisierte die Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) heute, Montag, ein hochkarätig besetztes
Österreichisch-Chinesisches Wirtschaftsforum. Eröffnet wurde das
Forum von WKÖ-Präsident Christoph Leitl, seinem chinesischen
Amtskollegen Wan Jifei (Präsident der chinesischen Handelskammer
CCPIT), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und durch den
chinesischen Handelsminister Chen Deming.
In seiner Eröffnungsrede ging WKÖ-Präsident Leitl auf das
"unglaubliche Chancenpotenzial" des chinesischen Marktes für
österreichische Unternehmen ein: "Das starke Wirtschaftswachstum, die
steigenden Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung, der
Infrastrukturausbau durch die Regierung, ein anziehendes
Umweltbewusstsein und damit verbundene Investitionen sowie ein
enormer Technologiebedarf eröffnen unseren Firmen viele
Möglichkeiten, von diesem Boom-Markt zu profitieren." Alleine im
Vorjahr legten die österreichischen Ausfuhren nach China um 40% zu
und China ist nicht nur die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt
sondern war 2010 auch der wichtigste Handelspartner Österreichs
außerhalb Europas - bezogen auf das gesamte Außenhandelsvolumen
(Exporte nach und Importe aus China 8,235 Mrd. Euro vor den USA mit
8,219 Mrd. Euro). Chinas Potenzial haben hunderte österreichische
Unternehmen längst erkannt und sind mit Niederlassungen erfolgreich
im Reich der Mitte aktiv. "China ist ein Land der Superlative", so
Leitl. 18% der Weltbevölkerung leben in China, China hat die größten
Devisenreserven weltweit, China ist der größte Kreditgeber der USA
sowie der größte Kfz- und Schiffsproduzent der Welt. Leitl: "Ein
Superlativ trifft auch auf unsere Exportentwicklung mit China zu;
Zwischen 2000 und 2010 steigerten sich die Ausfuhren nach China um
472%. Nach Gesamt-Asien machte das Exportplus in diesem Zeitraum zum
Vergleich "nur" 130% aus."
Damit es so weitergeht, hat die Außenwirtschaft Österreich (AWO) -
auch im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international"
- ihr Exportförderprogramm mit etlichen China-Schwerpunkten verstärkt
und erst Mitte Oktober führte WKÖ-Präsident Leitl eine große
österreichische Wirtschaftsdelegation nach China. Die AWO bietet
heuer im Durchschnitt jede Woche eine, nämlich über 50
Veranstaltungen im Jahr zu China an. "Von den 116
AußenwirtschaftsCentern der AWO stehen übrigens alleine sieben in
China, was die Bedeutung Chinas für Österreichs Wirtschaft noch
einmal unterstreicht", so Leitl. Die Wirtschaft war übrigens auch der
Wegbereiter für die politischen Beziehungen zwischen dem Reich der
Mitte und der Alpenrepublik. So wurde zwar heuer das 40-Jahr-Jubiläum
der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und China
gefeiert, die WKÖ ist mit einer Vertretung (damals noch
Außenhandelsstelle) aber schon seit 45 Jahren in China präsent.
(BS/JR)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich AWO-Fernost/Ozeanien Werner Somweber Tel.: 05 90 900-4353 E-Mail: [email protected] Internet: http://wko.at/awo
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