• 28.10.2011, 13:25:46
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Karlheinz Töchterle: Zusammenarbeit mit der Schweiz im Bereich Hochschulbildung, Forschung und Innovation wird intensiviert

Wissenschafts- und Forschungsminister unterzeichnet in St. Gallen gemeinsame Erklärung - Arbeitsgespräch mit Bundesrat Burkhalter - Besuch der Uni St. Gallen

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle mit Bundesrat Didier Burkhalter

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle hat heute in St. Gallen mit seinem Schweizer Amtskollegen
Bundesrat Didier Burkhalter eine gemeinsame Erklärung zur bilateralen
Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Hochschulbildung,
Forschung und Innovation unterzeichnet. "Die Zusammenarbeit wird
weiter ausgebaut und intensiviert", so der Minister nach der
Unterzeichnung. Zuvor hatte der Minister einen Rundgang an der
Universität St. Gallen absolviert, wo er von Rektor Dr. Thomas Bieger
empfangen wurde.

Es gibt bereits zahlreiche und vielfältige direkte Kontakte und
Kooperationen zwischen Forschenden beider Länder, vor allem aufgrund
der seit 2003 bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen dem
Wissenschaftsfonds (FWF) und dem Schweizerischen Nationalfonds zur
Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (SNF) im Rahmen der
sogenannten "D-A-CH-Kooperation". Weiters arbeiten die beiden Länder
aufgrund der Beteiligung an multilateralen Forschungsorganisationen
(CERN, Europäische Südsternwarte ESO und Europäisches Laboratorium
für Molekularbiologie) zusammen. Im Hochschulbereich gibt es bereits
mehr als 19 Partnerschaftsabkommen zwischen österreichischen und
schweizerischen Universitäten. Die heute unterzeichnete gemeinsame
Erklärung sieht unter anderem regelmäßige Treffen des Schweizer
Staatssekretariats für Bildung und Forschung und des österreichischen
Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Das erste Treffen
soll in Bern stattfinden.

Die 1898 gegründete Universität St. Gallen, an der der Minister heute
zu Gast war, zählt zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten in
Europa. Derzeit studieren rund 7.000 Studierende aus 80 Ländern an
der renommierten Universität. Die Universität ist mit über 150
internationalen Partneruniversitäten vernetzt und zeichnet sich u.a.
durch die exzellenzorientierte Forschungskultur aus. Starkes
Augenmerk wird auch auf die Einbindung der Studierenden gelegt, die
aktiv an der Weiterentwicklung der Universität St. Gallen mitwirken.
Die Hälfte der Budgets erwirtschaftet sich die Uni selbst, ein Teil
sind die Studienbeiträge, die bei 2.000 Franken pro Jahr liegen.

Nach einem Arbeitsmittagessen mit u.a. Regierungsrat Stefan Kölliker,
Bildungsdirektor des Kantons St. Gallen, Dr. Daniel Höchli, Direktor
des Schweizerischen Nationalfonds und Dr. Christian Keuschnigg,
designierter Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie
weiteren hochrangigen Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft und
Forschung wird der Minister heute Nachmittag seine Schweiz-Reise mit
einem Besuchs der Stiftsbibliothek St. Gallen beenden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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