- 28.10.2011, 12:20:52
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PVÖ-Glatz: Preislawine stoppen!
AK-Preismonitoring bestätigt Anti-Teuerungs-Kampagne des Pensionistenverbands
Wien (OTS/SK) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) sieht
sich durch das Aufdecken des "Österreich-Aufschlags" bestätigt: Das
aktuelle Preismonitoring der Arbeiterkammer (AK) vom 28. Oktober
besagt, dass der Einkauf in einer Wiener Drogerie um ein ganzes
Drittel teurer ist als in Köln. Der PVÖ-Konsumentenschutzbeauftragte
Harald Glatz mahnt ein rasches und konsequentes Vorgehen ein: "Die
extremen Preissteigerungen betreffen besonders Seniorinnen und
Senioren mit niedrigeren Pensionen. Die neuesten Meldungen dazu
zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Genau darum hat der
Pensionistenverband die Kampagne 'Kampf gegen die Teuerung'
gestartet, um von Politik und Wirtschaft mit Nachdruck ein Ende der
Preistreiberei zu fordern."
Glatz erneuert die Forderungen des Pensionistenverbands zum Schutz
von Seniorinnen und Senioren - aber auch allen anderen Konsumentinnen
und Konsumenten:
1. Spekulationen unterbinden: Die Regierung muss auf EU-Ebene
energische Maßnahmen gegen Spekulationen auf den Rohstoffmärkten,
insbesondere auf dem Ölmarkt, einfordern.
2. Der Wirtschaftsminister muss im Wettbewerbsgesetz endlich die
gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein Wettbewerbs-Monitoring
schaffen.
3. Sprit-Preisbildung untersuchen: Die EU-Kommission muss die
Preisbildung beim Rohöl und Sprit prüfen. Die AK hat die EU schon
wiederholt aufgefordert, den europäischen Mineralölmarkt zu
untersuchen.
4. Die Bundeswettbewerbsbehörde muss auch den österreichischen
Treibstoffmarkt genau unter die Lupe nehmen.
5. Preissteigerungen kontrollieren: Steigen bei uns die Preise, muss
der Wirtschaftsminister prüfen lassen, ob es für die
Preissteigerungen rechtfertigende Gründe gibt und ob sie stärker als
in vergleichbaren Nachbarländern ausfallen. Das heißt: den
"Österreich-Aufschlag" verhindern. (Schluss) sv/mp
Rückfragehinweis: Pensionistenverband Österreichs, Daniel Auer, Tel.
01/313 72-31, Andy Wohlmuth, Tel. 0664/48 36 138, [email protected]
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
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