- 28.10.2011, 10:34:42
- /
- OTS0090 OTW0090
Staatssekretär Kurz überreicht ÖIF- Karrieretickets und Liese Prokop Stipendien für Migrant/innen
Österreichischer Integrationsfonds vergibt Stipendien und Karrieretickets für besonderes Engagement und Leistungsbereitschaft
Wien (OTS) - Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten am 27.
Oktober 2011 dreißig Studierende mit Migrationshintergrund das Liese
Prokop Stipendium des Österreichischen Integrationsfonds für das
Wintersemester 2011/12. Zehn Migrant/innen aus Wien und NÖ, die
besondere Leistungen und hohes Engagement zeigten, erhielten zudem
das ÖIF-Karriereticket.
Stipendium für bessere Chancen am Arbeitsmarkt
Das Liese Prokop Stipendium für Migrant/innen wird zwei Mal
jährlich in Zusammenarbeit mit dem BM.I an begabte Studierende, die
an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen studieren,
vergeben. Zielgruppe sind neben Personen mit positivem Asyl oder
subsidiärem Schutz auch Personen mit langfristiger
Aufenthaltsberechtigung in Österreich. Acht der 30 Stipendiaten
stammen aus Afghanistan, vier aus der Russischen Föderation, die
übrigen aus Ländern wie dem Irak, Iran oder der Türkei. Häufigste
Studienrichtung ist Humanmedizin. Die Stipendiaten erhalten eine
monatliche Unterstützung von 500 Euro für die Dauer von fünf Monaten.
"Migrant/innen ein Studium zu ermöglichen und sie dabei zu
unterstützen, ist dem ÖIF ein wichtiges Anliegen. Bildung ebnet den
Weg zu mehr Wohlstand und fördert die nachhaltige Integration in den
österreichischen Arbeitsmarkt", so ÖIF-Geschäftsführer Alexander
Janda. Der ÖIF vergibt jährlich 150.000 Euro an Stipendien für
Migrant/innen.
ÖIF Karriereticket: Leistung belohnen, Integration fördern
Mit dem ÖIF-Karriereticket, das ebenfalls zwei Mal jährlich
vergeben wird, belohnt der ÖIF besonders engagierte Kund/innen und
ermutigt sie, sich weiterhin intensiv um eine gelungene Integration
in Österreich zu bemühen. Je nach Platzierung erhalten die
Karriereticket-Empfänger/innen Unterstützungen in Form von Laptops,
Büchergutscheinen oder Beihilfen zum Erwerb von Netzkarten der Wiener
Linien. Den ersten Platz in Wien teilen sich heuer eine Migrantin aus
Afghanistan, die in ihrer Heimatstadt Kabul als Fernsehreporterin
arbeitete und sich seit ihrer Flucht nach Österreich in verschiedenen
Vereinen und in der Wiener Jugendbetreuung engagiert, sowie ein
Migrant aus Tibet, der mit hohem Engagement und Zielstrebigkeit seine
Facharbeiterausbildung im Bereich Metall & Elektro verfolgte.
"Es ist mir ein besonderes Anliegen, Menschen mit
Migrationshintergrund, die sich in Österreich durch Spracherwerb,
Ausbildung und beruflichen Erfolg integrieren, vor den Vorhang zu
holen und zu zeigen: Österreich braucht motivierte und
leistungsbereite Zuwanderer. Wenn alle Beteiligten guten Willen und
Leistungsbereitschaft zeigen, dann kann Integration funktionieren",
so Kurz abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Integrationsfonds
Mag. Ursula Schallaböck
[email protected]
Tel: 01/7101203-134
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OIF






