- 27.10.2011, 14:53:00
- /
- OTS0229 OTW0229
WKÖ-Vize RfW-BO Amann: "Förderoffensive" für mehr Fachkräfte ist eine "Mogelpackung" der Sonderklasse
Die "Aushungerei" der betrieblichen Lehrlingsausbildung werde mit diesen Maßnahmen fortgeschrieben. Nur ein "Blum Bonus Neu" könne die Qualität der betrieblichen Ausbildung garantieren.
Wien (OTS) - "Was die Minister Mitterlehner und Hundstorfer heute
als Krisenprävention und vor allem als Förderoffensive für mehr
Fachkräfte verkauft haben, ist eine Mogelpackung der Sonderklasse",
so WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Die "Aushungerei"
der bewährten betrieblichen Lehrlingsausbildung werde mit diesen
Maßnahmen jedenfalls fortgeschrieben, während in die Hundstorfersche
"Parallelwelt" der staatlich-politisch kontrollierten
überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten (ÜLA) weiterhin Steuergeld
gepumpt werden. "Der einzig richtige Weg, um die Qualität der
betrieblichen Ausbildung zu garantieren, ist und bleibt die
Einführung des "Blum Bonus Neu". Alles andere ist Augenauswischerei",
so Amann.
"11,5 Millionen an zusätzlichen Mitteln für die Lehrlingsausbildung
als große Offensive abzufeiern, während die betriebliche
Lehrlingsausbildung kaputtgekürzt wurde und wird, dazu braucht es
schon ein gerüttelt Maß an Abgehobenheit und Wirtschaftsferne", so
Amann in Richtung Wirtschaftsminister Mitterlehner. Job-Coachings als
große Innovation zu preisen, sei zudem schlicht kühn - das gibt es
nämlich schon längst. Dass Teile der Meisterprüfung rückvergütet
werden sollen, gehe zumindest einmal in die richtige Richtung.
Allerdings müssten die Kosten für Gesellen- und Meisterprüfung zur
Gänze von der öffentlichen Hand getragen werden, wie es bei der
Matura der Fall ist. Das wäre fair.
"Wie Amtskollegin Schmied in ihrem Ressort betreiben auch die Herren
Mitterlehner und Hundstorfer nur Kosmetik: Schmied tauscht das
Türschild HS gegen eines mit NMS aus, die eigentliche Problematik,
dass junge Menschen vielfach an den Anforderungen in der Wirtschaft
"vorbeigebildet" werden, bleibt bestehen. Auch die Herren Hundstorfer
und Mitterlehner glauben offensichtlich, es reicht, ein Haus mit
etwas Farbe zu bepinslen, um es damit als saniert verkaufen zu
können", so Amann.
Rückfragehinweis:
RfW - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
[email protected]
http://www.rfw.atOTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RFW






