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OTS0212   27. Okt. 2011, 14:11

Grüne Wien/Hebein zu Prostitutionsgesetz: Möglichkeit der Erlaubniszonen nützen


Das Steuerungsteam (bestehend aus
Koalitionspartnern, Polizei und NGOs) hat heute die ersten
Erlaubniszonen zur Straßenprostitution in Wien vorgeschlagen. Damit
wurde ein wichtiger Schritt zur operativen Umsetzung des im Juni
beschlossenen Prostitutionsgesetzes gesetzt. "Da die heute
vorgestellten Zonen in den Bezirken 2, 7, 9, 14 und 15 nicht
ausreichen werden, geht unser Appell an die Bezirksvorsteher, bereits
in den nächsten Tagen zu klären, welche Teile des Gürtels oder andere
Bereiche ihrer Bezirkes sich als Erlaubniszonen eignen", so Birgit
Hebein, Sozialsprecherin der Grünen Wien.

In Folge der Neuregelung werden zahlreiche Wohngebiete entlastet,
davon profitieren die AnrainerInnen zahlreicher Straßenzüge. Das
Prostitutionsgesetz hat Straßenprostitution nicht abgeschafft,
sondern erstmals die Möglichkeit der Erlaubniszonen geschaffen. Dazu
Hebein: "Wo die Stadtpolitik früher mit Verboten zu regulieren
versuchte, ist die Schaffung von Erlaubniszonen ein
lösungsorientierter Zugang. Diese gilt es zu nützen".

"Straßenprostitution ist ein Faktum. Es ist unser gemeinsames
Interesse dafür zu sorgen, dass in Folge mangelnder sicherer Bereiche
Straßenprostitution nicht unkontrolliert verlagert wird, denn dies
würde nur die Sicherheit der Frauen gefährden und mehr Probleme für
alle schaffen", so Hebein abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0212 2011-10-27 14:11 271411 Okt 11 GKR0001 0198



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