• 27.10.2011, 13:25:47
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Tätigkeitsbericht der NÖ Patientenanwaltschaft 2010 präsentiert

Sobotka: Wollen Landsleuten beste Qualität anbieten

St. Pölten (OTS/NLK) - In St. Pölten informierten
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und der NÖ
Patienten- und Pflegeanwalt, Dr. Gerald Bachinger, heute, Donnerstag,
27. Oktober, über die Ergebnisse des Berichts der NÖ
Patientenanwaltschaft für das Jahr 2010.

"Wir wollen alles tun, um mit den Anliegen der Patientinnen und
Patienten professionell umzugehen und die Gründe für Beschwerden aus
dem Weg zu räumen. Ein Slogan sagt \x{2588}Qualität ist das beste Rezept\x{2588}
und wir wollen unseren Landsleuten nur beste Qualität anbieten",
betonte dabei Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka und verwies
zunächst auf die Bedeutung der 2007 in allen NÖ Landeskliniken
eingeführten Ombudsstellen, die seitdem vor Ort in den einzelnen
Häusern als Beschwerdemanagerinnen und -manager fungieren. Hier hätte
man im Jahr 2010 insgesamt 920 Beschwerden vermerkt, was allerdings
lediglich "0,0005 Prozent der behandelten Fälle" betreffe. "Dennoch
ist jede Beschwerde eine Beschwerde zu viel", so Sobotka dazu.
Weiters führte der Landeshauptmann-Stellvertreter aus, dass rund 45
Prozent der Beschwerden die Bereiche Pflege und Ärztliche Versorgung
betreffen würden, im Bereich Information und Aufklärung sei man
inzwischen sehr gut unterwegs, diese funktioniere quasi "lückenlos".
Auch die Beschwerden im Bereich der Schmerzbehandlung seien
"verschwindend gering". Die Gesamtzufriedenheit der Patientinnen und
Patienten, so Sobotka, sei 2010 bei 93,18 Prozent gelegen, mit den
Pflegerinnen und Pflegern sowie den Ärztinnen und Ärzten sei man gar
zu 96 bzw. zu 94 Prozent zufrieden gewesen.

Patientenanwalt Bachinger führte aus, dass bei der
Patientenanwaltschaft im Jahr 2010 insgesamt 1.293 Geschäftsfälle zu
verzeichnen gewesen waren, wobei es im Bereich der Landeskliniken ein
Absinken der Anzahl der Beschwerden gegeben habe. Gab es 2009 noch
574 Beschwerden im Bereich der Krankenanstalten, belief sich die
Anzahl der Beschwerden hier 2010 auf nur 532 Beschwerden. Einen
Anstieg von 128 auf 156 Beschwerden habe es dagegen beispielsweise im
Bereich der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gegeben. Die
durchschnittliche Beschwerdefrequenz habe 2010, so Bachinger, bei 912
gelegen - im Durchschnitt beschwerte sich demnach eine von 912
betreuten Personen. Als die NÖ Landeskliniken mit der geringsten
Beschwerdefrequenz nannte der Patientenanwalt die Krankenhäuser
Scheibbs, Waidhofen an der Thaya und Waidhofen an der Ybbs. Überdies
führte der Patientenanwalt aus, dass pro Jahr rund eine Million Euro
als Entschädigungssumme über Haftpflichtversicherungen an die
Patientinnen und Patienten fließe, fast jeder Beschwerdefall eine
umfangreiche Besprechung nach sich ziehe, sich die Zahl der
monatlichen Web-Zugriffe auf über 2.000 belaufe und dass 2010 im
Patientenentschädigungsfonds 134 Fälle zu verzeichnen gewesen seien,
die entsprechende Summe habe sich auf 1.816.107 Euro belaufen.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail
[email protected], bzw. NÖ Patienten- und
Pflegeanwaltschaft, Dr. Gerald Bachinger, Telefon 02742/9005-15575,
e-mail [email protected], www.patientenanwalt.com.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk

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