OTS0193   27. Okt. 2011, 13:25

bfi Wien und ASKÖ Wien: Vorbereitung auf den außerordentlichen Lehrabschluss "Sportadministration"

Die berufliche Kombination aus Sport und Verwaltung steht im Mittelpunkt eines neuen Gemeinschaftsprojekts


Seit seiner Einführung am 1. Juli 2006 haben einige
junge Frauen und Männer den Lehrberuf "Sportadministrator/in"
abgeschlossen. Die immer komplexeren und umfangreicheren
Rahmenbedingungen vor allem im gemeinnützigen Sportwesen führten, wie
es die Wirtschaftskammer damals formulierte, zur Schaffung der
vielseitigen Ausbildung. Nach Ende der Schulpflicht können
sportinteressierte Jugendliche seither direkt in gewerblichen
Sportbetrieben sowie in Vereinen und Verbänden ausgebildet werden.
Aber auch für Sportler/innen, die ihre aktive Karriere beenden, war
der neue Lehrberuf von Beginn an als Option vorgesehen.

Das bfi Wien bietet nun ab November erstmals die "Vorbereitung auf
die außerordentliche Lehrabschlussprüfung Sportadministration" an.
Menschen, die keine reguläre Berufsausbildung genossen haben, sollen
damit auch in diesem Bereich eine Chance bekommen. Die Ausbildung
läuft in Kooperation mit der ASKÖ - Arbeitsgemeinschaft für Sport und
Körperkultur in Österreich. Teilnahmevoraussetzung ist neben der
Vollendung des 18. Lebensjahres der Nachweis einer zumindest
eineinhalb Jahre dauernden einschlägigen Berufspraxis im
administrativen unternehmerischen bzw. institutionellen Bereich.

"Diese Zusammenarbeit mit der ASKÖ freut mich insbesondere
deshalb, weil sie eine inhaltliche Ergänzung unseres bereits sehr
breiten Bildungsangebots darstellt", sagt Mag. Franz-Josef Lackinger,
Geschäftsführer des bfi Wien. Neben zahlreichen Kursen und Lehrgängen
im Bereich Gesundheit und Pflege stelle die Kombination aus Sport und
Verwaltung eine weitere Möglichkeit dar, sich in enger Zusammenarbeit
mit anderen Menschen beruflich für die Gesellschaft zu engagieren.

"Das vielschichtige Praxiswissen aus unserer
ASKÖ-Wien-Sportorganisation bietet jungen Menschen eine einmalige
Chance. Nirgendwo sonst greifen derart viele Fachbereiche ineinander
wie in der täglichen Arbeit im Sportverein oder -verband", schildert
Beate Schasching, Präsidentin der ASKÖ Wien, die gemachten
Erfahrungen. "Bei der ASKÖ Wien haben wir mit jungen Menschen in der
Ausbildung bereits beste Erfahrungen gemacht. Und umgekehrt haben die
Auszubildenden in ihrem weiteren Lebensweg auf Basis dieser
Ausbildung wirklich gute Berufsfelder gefunden. Teilweise sogar über
den Sport hinaus."

Erster Schritt zum Lehrabschluss ist die Absolvierung des
betriebswirtschaftlichen Grundmoduls am bfi Wien, einer breit
angelegten kaufmännischen Ausbildung. Diese umfasst die Teilbereiche
Buchhaltung, Wirtschaftskunde, Schriftverkehr sowie kaufmännisches
Rechnen, und bildet die Grundlage für das berufsspezifische Fachmodul
im Bereich Sportmanagement. Dieses umfasst drei Teile, die über die
ASKÖ vermittelt werden.

Der Bereich "Organisation" widmet sich dem Aufbau und der Struktur
des Österreichischen Sportwesens sowie den Themen Administration,
Vereinsführung, Persönlichkeitsbildung, Veranstaltungen und dem
Umgang mit Medien. "Recht und Finanzen" setzt sich unter anderem mit
Vereinsrecht, Haftungsrecht und Vertragsrecht auseinander.
"Marketing" schließlich bildet Trends in der Wirtschaft ab und führt
in das Sport-Sponsoring sein. Die Vermittlung der facheinschlägigen
Inhalte erfolgt in Kooperation mit ASVÖ Wien, ASKÖ Wien und
Sportunion Wien über den BSO Sportmanager Basis Kurs."

Am 8. November gibt es von 16.00 bis 17.30 Uhr eine kostenlose
Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des bfi Wien
(Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien). Das betriebswirtschaftliche
Grundmodul des bfi Wien startet am 28. November, das Fachmodul der
ASKÖ Wien am 30. Jänner 2012.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0193 2011-10-27 13:25 271325 Okt 11 BFI0013 0519



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0676 / 970 85 76
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Michael Zink
ASKÖ Wien
01 / 545 3131 - 32
0664 / 830 45 68
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