• 27.10.2011, 12:14:34
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Jarmer: Sonderschulen abschaffen und zu Kompetenzzentren umbauen

Die Grünen fordern verbindlichen Inklusionsfahrplan für Schulen

Wien (OTS) - Helene Jarmer, Behindertensprecherin der Grünen,
wiederholt anlässlich Ihrer heutigen Pressekonferenz mit Franz-Josef
Huainigg und Dr. Roland Astl nochmals ihre Forderung: "Kein Kind soll
in die Sonderschule gehen. Alle Kinder haben ein Recht auf inklusiven
Unterricht an einer Regelschule." Die Sonderschulen sollen künftig
als Kompetenzzentren für Inklusiven Unterricht dienen. In diesen
Zentren sollen die Eltern von Kindern mit Behinderungen beraten
werden, LehrerInnen fortgebildet und die Ressourcen verwaltet werden.
Die Zentren sollen daszu beitragen, dass sich die Schulen besser an
die Bedürfnisse der Kinder anpassen können.

"Jedes Kind hat besondere Bedürfnisse. Der Schulbesuch darf nicht an
einer Rampe oder gebärdensprachkompetentem Personal scheitern", macht
Jarmer deutlich. Für jedes Kind in einer Sonderschule stehen jährlich
23.000 Euro zur Verfügung. Wenn man dieses Geld in die Hand nimmt,
kann auch die Inklusion von Kindern in die Regelschulen ermöglicht
werden."Zu Umsetzung diese Zieles brauchen wir einen verbindlichen
Inklusionsfahrplan", fordert Jarmer weiter. Derzeit endet die
schulische Integration in Polytechnischen und einjährigen
Haushaltungsschulen. Inklusion bedeutet Bildungszugang in allen
Schulen.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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