OTS0050   27. Okt. 2011, 10:00

UGöD fordern von "schwarzer" GÖD demokratische Mitbestimmungsrechte für parteiunabhängige Gewerkschaftsarbeit!

Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD nominieren Reinhart Sellner für den GÖD-Vorstand


Minderheitenrechte sind demokratische
Grundrechte. In der "schwarzen" GÖD ist das allem Anschein nach
anders. Die Ausgrenzung der Unabhängigen GewerkschafterInnen aus dem
Vorstand und damit das Vorenthalten von Informationen und
Mitarbeitsmöglichkeiten im Interesse aller KollegInnen soll auf dem
GÖD-Kongress weitergehen, wenn sich die Hardliner in der fcg.GÖD
durchsetzen. "Schwarz" und "rot" wollen unter sich bleiben, damit
alles in der GÖD bleibt, wie es ist.

Aber: Gewerkschaften sind ihrem Selbstverständnis nach
demokratische Grundrechts-Organisationen der ArbeitnehmerInnen, sie
arbeiten überparteilich, sachorientiert und solidarisch, und sind
nicht - auch die GÖD nicht! - Privateigentum einer Partei und kein
Selbstbedienungsladen für machtbewußte Funktionäre. Wie der ÖGB steht
auch die GÖD vor großen Herausforderungen - sie wird sich ihnen
stellen müssen, so oder so!

Überparteiliche Gewerkschaftsarbeit, Zusammenarbeit aller
engagierten GewerkschafterInnen ist auch im öffentlichen Dienst ein
Gebot der Stunde. Seit Ausbruch der Finanzkrise geht es darum, die
von der SPÖ-ÖVP-Regierung betriebene Abwälzung der Krisenlasten auf
die Bevölkerung insgesamt, und speziell auf die öffentlich
Bediensteten (steigende Belastungen, sinkende Realeinkommen,
Aufnahmestopps) zu stoppen. Der fortgesetzte Sparkurs bei längst
überfälligen Bildungsinvestitionen - vom immer noch unzureichenden
Angebot an Kindergärtenplätzen bis zu den finanziell ausgehungerten
Universitäten - muss gestoppt werden. Solidarisch mit dem ÖGB und den
anderen Fachgewerkschaften wird die GÖD die Kampfbereitschaft aller
KollegInnen brauchen, um das das weitere Aushöhlen des Sozialstaates
und seiner Verwaltung zu verhindern.

Zwt.: Einladung: Pressegespräch zum GÖD-Bundeskongress

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen laden daher die
VertreterInnen der Medien zu einem PRESSEGESPRÄCH im Vorfeld des
GÖD- Bundeskongresses (7. - 10. November 2011) ein:

"Die GÖD und die Demokratie - eine 'Unendliche Geschichte'"

mit

Reinhart Sellner, AHS-Lehrer, Vorsitzteam der UGöD

und weitere VertreterInnen der UGöD - Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GöD

Zeit: Freitag, 4. November 2011, 10 Uhr
Ort: Cafe Eiles, 1080 Wien, Josefstädter Straße 2

Themen:

- GÖD und Budget/Finanzrahmengesetz - "Rettungsschirm" gegen die
Krise - Konjunkturpaket Bildung, Soziales, öffentlicher Dienst

- Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst

- GÖD und Bildungsvolksbegehren (Eintragungswoche zeitgleich mit
dem GÖD-Kongress)

- GÖD und Studiengebühren

- Gewerkschaftsdemokratie oder Machterhalt durch Rechentricks?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0050 2011-10-27 10:00 271000 Okt 11 AGG0001 0378



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Rückfragehinweis: Gary Fuchsbauer,
mail: fuchsbauer@oeli-ug.at,
Tel: 0680/212 43 58,
Thomas Vanorek,
mail: thomas.vanorek@meduniwien.ac.at,
Tel: 0664/80016 36311
Internet: www.ugoed.at

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