• 25.10.2011, 15:50:32
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SP-Strobl an FP-Schock: Freiheitliches "Griechenland" Kärnten

Rot-grünes Budget: Wiener Neuverschuldung wird bis 2016 sinken - Vergleich Wien-Kärnten zeigt freiheitliches Budgetdesaster schonungslos auf

Wien (OTS/SPW-K) - Die jüngsten Ausfälle von DDr. Schock
anlässlich der Vorstellung des Budgetvoranschlags 2012 sind für
SP-Gemeinderat KR Fritz Strobl wenig überraschend. "Offensichtlich
liefern sich heute hinter den blauen Gardinen die Herrn Gudenus und
Schock ein Duell, wer die substanzlosere Reaktion zum Voranschlag
2012 bastelt." Einmal fünf Zeilen von Gudenus, dann nicht viel mehr
von Schock - das spreche wohl Bände über die nicht vorhandene
freiheitliche Finanzexpertise.

"Aber machen wir doch einfach einen Vergleich, vielleicht hilft das
den Wiener Freiheitlichen bei ihrem Budget-Sirtaki ein bisschen auf
die Sprünge: Das rote Wien hat seit Anfang der Jahrtausendwende Jahr
für Jahr bis zum Ausbruch der Krise Schulden in Höhe von fast 700
Mio. Euro zurückgezahlt und liegt heute mit Tirol bei der geringsten
Pro-Kopf-Verschuldung als Gemeinde und Land - und das trotz der
tiefsten Wirtschaftskrise seit 1945 und den dadurch notwendigen
antizyklischen Investitionen. Unter Jörg Haider und Harald Dobernig
von der FPÖ, dann BZÖ, dann FPK, dann FPÖ-FPK, ist der Schuldenstand
in Kärnten immer dramatischer angestiegen - auf nunmehr über 5.500
Euro pro Kopf, der Großteil davon in den Jahren vor 2009 ganz ohne
jede Wirtschaftskrise. Und das bei einem Budget, das gerade einem
Sechstel des Wiener Gesamtbudgets entspricht. Das freiheitliche
Kärnten ist das Griechenland Österreichs", so Strobl. Man müsse gar
nicht mehr extra erwähnen, dass die Freiheitlichen fast das ganze
Familiensilber verscherbelt hätten, während die Stadt Wien mit ihren
Betrieben ihrer Verantwortung für eine gute Daseinsvorsorge für alle
Menschen nachkomme, so Strobl. Hinzukommen die Hypo-Haftungen in
zehnfacher Höhe des Landeshaushaltes. Das deutlich schlechtere Rating
für Kärnten sei da nur Teil des blauen Desasters. "Wien braucht sich
um seine finanzpolitischen Bewertungen keine Sorgen machen, ihr
Parteikollege Dobernig macht das sogar in aller Öffentlichkeit, Herr
Schock", unterstreicht Strobl.

Schock verstehe die budgetären Zusammenhänge genauso wenig wie
Gudenus. "Die Wienerinnen und Wiener können sich darauf verlassen,
dass die SPÖ auch in Zukunft für Investitionen und eine solide
Budgetpolitik kämpfen wird. So fahren wir die Neuverschuldung bis
2016 in verantwortungsvoller Weise herunter, investieren aber
gleichzeitig weiter in die Zukunft der Stadt. Wir lassen die Menschen
nicht alleine, sondern helfen denen, die es brauchen. Die
Freiheitlichen helfen nur sich selbst und scheren sich nicht um die
Interessen der Allgemeinheit, das erkennt jeder, der eins und eins
zusammenzählen kann", so Strobl abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at

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