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OTS0206   25. Okt. 2011, 14:31

Schülerunion und Bundesschülervertretung: Bundesregierung einigt sich auf Forderung nach Schülerportfolio

Bundesschülervertretung beweist Durchsetzungsvermögen im Unterrichtsministerium - Schülerportfolio ist Schüleridee


Das Schülerportfolio welches in der
gemeinsamen Pressekonferenz der Bundesschülervertretung und der
Schülerunion gefordert wurde ist nun Teil des Gesetzesentwurfes der
Bundesregierung. Das Schülerportfolio entspricht dem geforderten
Talente- und Kompetenzcheck. (Aussendung der Schülerunion vom 21.
Oktober) ****

Die Bundesschulsprecherin der Schülerunion, Conny Kolmann, zeigt sich
erfreut über die Einigung, weist aber darauf hin, "das
Schülerportfolio muss anonym sein. Auch darf es keine
Zwangsentscheidung für den weiteren Bildungsweg sein."

Den Schülerinnen und Schülern wird zusätzlich zum Zeugnis das
Schülerportfolio ausgehändigt. Es enthält individuelle Begabungen,
Neigungen, Talente, und Leistungsstärken der Schülerinnen und
Schüler. Diese sind wichtige Entscheidungsmerkmale für den weiteren
Bildungsweg.

Die Inhalte des Schülerportfolios sollen in einer Testwoche ermittelt
werden. "Es ist wichtig, der Analyse viel Zeit zu geben, damit der
Bildungsweg eindeutig bestimmt werden kann", sagt Kolmann weiter.

"Diese Entscheidung ist ein Beweis für die Durchsetzungskraft der
Bundesschülervertretung und die Bestätigung für die professionelle
Arbeit der Schülerunion", freut sich Jim Lefebre, Bundesobmann der
Schülerunion.

Schülerportfolio/Talente- und Kompetenzcheck

Am Ende der Sekundarstufe Eins (Hauptschule, Gymnasium), also mit 14
Jahren, müssen sich Schülerinnen und Schüler für einen Schultyp
entscheiden. Viele sind mit der Wahl einer neuen Schule überfordert
und wissen nicht, welchen Bildungsweg sie einschlagen sollen.
Das Portfolio soll im Zeitraum des ersten Semesters der achten
Schulstufe erstellt werden. Es soll jedem Schüler bei seiner
Entscheidung helfen, nicht aber Kriterium für die Aufnahme in eine
bestimmte Schule sein.

Erhalt des differenzierten Schulsystems

"Mit dem Erhalt des differenzierten Schulsystems wird die gute
inhaltliche Arbeit der Schülerunion bestätigt. Damit ist garantiert,
dass die Gesamtschuldiskussion beendet ist! BM Schmied ist nun
gefordert, die Qualitätssicherung an den Schulen zu gewährleisten.
Sie muss jetzt dafür sorgen, dass die angesprochenen Punkte auch bei
den Schülerinnen und Schülern ankommen", sagt Lefebre nach der
Präsentation des Gesetzesentwurfs.

Die Bundesschülervertretung ist die gesetzlich gewählte Vertretung
für alle Schülerinnen und Schüler Österreichs.

Die Schülerunion ist die größte Organisation für Österreichs Schüler.
Über 30.000 Mitglieder vernetzen sich, um die Anliegen in ihren
Schulen durchzusetzen. Schul- und länderübergreifende Forderungen
bringt die Schülerunion dann in der Landes- bzw.
Bundesschülervertretung (BSV) ein. 23 Schülerunions-Mandate von 29 in
der BSV beweisen, dass 80 Prozent der Schüler hinter den
Vorstellungen der Schülerunion stehen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0206 2011-10-25 14:31 251431 Okt 11 OVN0002 0406



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Rückfragehinweis: Österreichische Schülerunion

Daniel Perschy,
Pressesprecher
Tel.: 0664 960 15 74,
Mail: daniel.perschy@schuelerunion.at

Conny Kolmann,
Bundesschulsprecherin
Tel.: 0664 960 15 72,
Mail: conny.kolmann@schuelerunion.at

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