Mitterlehner zu Tourismuszahlen: "Sommer-Schwung in die Wintersaison mitnehmen"
Tourismuswirtschaft stützt Konjunktur - Sommer-Gästerekord, Investitionen in neue Angebote und Winterkampagne der Österreich Werbung verleihen Rückenwind für Wintersaison
Wien (OTS/BMWFJ) - "Österreichs Tourismuswirtschaft ist auch in
wirtschaftlich turbulenten Zeiten ein Fels in der Brandung und bleibt
weiterhin eine wichtige Konjunkturstütze", betont Wirtschafts- und
Tourismusminister Reinhold Mitterlehner angesichts der heute
veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria für die bisherige
Sommersaison. "Die Nächtigungen sind von Mai bis September um 2,2
Prozent auf 57,47 Millionen gestiegen. Bei den Gästen gab es einen
Anstieg um 4,8 Prozent auf das Rekordniveau von 16,5 Millionen", sagt
Mitterlehner.
"Jetzt geht es darum, den positiven Schwung des Sommer-Ergebnisses in
die kommende Wintersaison mitzunehmen", so Mitterlehner weiter.
"Angesichts der Investitionen in neue Angebote, Seilbahnen und
Beschneiungsanlagen ist die Tourismuswirtschaft insgesamt gut
aufgestellt", betont Mitterlehner. Dazu investiert die
Österreich-Werbung im Rahmen ihrer neuen Winterkampagne insgesamt 14
Millionen Euro in die stärkere Bewerbung des Urlaubs in Österreich.
Rückenwind für den Winter verleiht die bisherige Sommersaison, die
mehrere erfreuliche Trends aufweist. "Die Tourismusbetriebe
erschließen mit ihren Angeboten zunehmend neue Herkunftsmärkte in
Zentral- und Osteuropa, sind aber auch bei inländischen und deutschen
Gästen erfolgreich", betont Mitterlehner. So hat der wichtigste
Herkunftsmarkt Deutschland mit einem Plus von 2,4 Prozent bei den
Nächtigungen besonders stark zum guten Ergebnis beigetragen. Dazu
kommt die steigende Internationalisierung des Gäste-Portfolios, wie
der Nächtigungs-Anstieg aus den Herkunftsmärkten Russland (+ 30,2
Prozent), Polen (+21,6 Prozent) oder Tschechische Republik (+13,2
Prozent) zeigt.
"Gleichzeitig ist es sehr erfreulich, dass immer mehr Österreicher zu
Hause Urlaub machen und ihre Kaufkraft damit im Inland bleibt", so
Mitterlehner. Die Nächtigungen der inländischen Gäste sind von Mai
bis September um 1,2 Prozent auf 17,94 Millionen angestiegen.
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