- 20.10.2011, 11:43:21
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Zwischen Wissenschaft & Wirtschaft: Das Gute liegt oft nah
Unternehmer und Wissenschaftler stellen Kooperations-Projekte vor
Graz (OTS) - Im Rahmen der "Executive Lounge" des steirischen
Humantechnologie-Clusters gaben Unternehmer und Wissenschafter
exklusive Einblicke in die neuesten Entwicklungen im strategischen
Korridor "Pharmazeutischen Verfahrens-, Prozess- und
Produktionstechnologie". Mit dem K2-Kompetenzzentrum ACIB Austrian
Centre of Industrial Biotechnology und dem K1-Zentrum RCPE Research
Center Pharmaceutical Engineering sind zwei wesentliche Player in der
Steiermark angesiedelt. An beiden Zentren sind Unternehmen beteiligt
und in Projekten involviert. Die aktuellsten Entwicklungen wurden nun
im Rahmen der "Executive Lounge" vorgestellt und diskutiert.
Thomas Klein, kaufmännischer Geschäftsführer des RCPE, erklärte
die mit Zeta entwickelte Freeze&Thaw-Container-Technologie zum
"iPhone" der Branche, für das man nun gemeinsam "die Apps
entwickelt". Karl-Franz Maier, geschäftsführender Gesellschafter der
Zeta, auf die Frage, warum man solche Projekte abseits des
Anlagenbaus gemeinsam mit Forschungsorganisationen wie dem RCPE
verfolge: "Innovation ist unser Kerngeschäft - wir sind nicht 'nur'
Anlagenbauer".
Georg Gübitz, Professor an der TU Graz wiederum erklärte die
Vorteile von so genannten "Cornet-Projekten": Hohe Zuteilungsquote,
Teilnehmer aus mindestens zwei bis drei Ländern, die beteiligten
Cluster bringen Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Zur besseren
Dissemination des generierten Wissens fungiert auch immer ein Cluster
- im konkreten Fall der Humantechnologie-Cluster - als nationaler
Konsortialführer.
Helmut Schwab, Professor an der TU Graz, wies auch auf die
Wichtigkeit der Grundlagenforschung hin - und auf das Fehlen von
Geldern dafür (um z.B. eigene FFG-Projekte einreichen und abwickeln
zu können) im Basisbudget der heimischen Universitäten.
Thomas Purkarthofer, Leiter Business Development von VTU
Technology, erläuterte den Unternehmens-Aspekt des aus der
ACIB-Kooperation hervorgegangenen Pichia-Patents.
ACIB-Geschäftsführer Mathias Drexler erläuterte die grundlegenden
Vorteile von Multi-Firm-Projekten und das Know-how, das sich dazu in
seinem K2-Zentrum entwickelt hat. Unternehmen in Konsortien teilen
sich Kosten, konkurrierende Unternehmen sind durch klare
IPR-Regelungen bei der Verwertung des Wissens abgesichert.
Georg Klima, Leiter Process Science Austria bei Boehringer
Ingelheim Biopharmaceuticals, erzählte, dass eine
Forschungs-Kooperation wie mit dem ACIB auch "der Betriebsblindheit
vorbeugt" und man dadurch "Kosten und Risiko streuen" könne. Und man
schätze das Unternehmen VTU als verlässlichen Partner: "Man muss
nicht in die USA gehen, wenn das Gute so nah liegt!"
Unter der Moderation des Korridor-Verantwortlichen des
Humantechnologie-Clusters, Mag. DI Bernhard Rabl, diskutierten am
Podium:
o.Univ.-Prof. DI Dr. Georg Gübitz, Stv. Institutsleiter, Institut für
Umweltbiotechnologie, Technische Universität Graz
Mag. DI Dr. Thomas K. Klein, Kaufmännischer Geschäftsführer, Research
Center Pharmaceutical Engineering GmbH
Mag. Dr. Karl-Franz Maier, Geschäftsführender Gesellschafter, zeta
Holding GmbH
DI Dr. Mathias Drexler, Geschäftsführer, Austrian Center of
Industrial Biotechnology GmbH
Univ.-Prof. DI Dr. Helmut Schwab, Institutsleiter, Institut für
Molekulare Biotechnologie, Technische Universität Graz
DI Dr. Thomas Purkarthofer, Leiter Geschäftsfeld Proteintechnologie,
VTU Technology GmbH
DI Georg Klima, Leitung Process Science Austria, Boehringer Ingelheim
Biopharmaceuticals
Rückfragehinweis:
Franz Zuckriegl, MBA
HTS Corporate Communications
http://www.humantechnology.at
Tel.: +43 316 90.83.17
Mobil: +43 699 100.33.816
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