OTS0314   19. Okt. 2011, 16:26

LH Dörfler: "Keine Grenzen mehr für gemeinsame Sozialprojekte"

LH Dörfler, LR Ragger und Sloweniens Sozialminister Svetlik in Globasnitz - Gleichenfeier für grenzüberschreitende Behindertentagesstätte


Landeshauptmann Gerhard Dörfler und
Sozialreferent Landesrat Christian Ragger trafen heute, Mittwoch, mit
dem slowenischen Sozialminister Ivan Svetlik im Gasthof Hudl in
Globasnitz zusammen. Besprochen wurden die Möglichkeiten und Chancen
gemeinsamer grenzüberschreitender Sozialprojekte. Konkret sind dabei
schon die Behindertentagesstätte in Globasnitz, für die heute bereits
die Gleichenfeier erfolgte, sowie eine grenzüberschreitende
Seniorenbetreuungs-Einrichtung, die in Bad Eisenkappel geplant ist.

Der Landeshauptmann sagte, dass die positive Stimmung des neuen
Miteinanders diese Projekte fördere. Die nächste EU-Programmperiode
wolle man nutzen, um für gemeinsame Sozialprojekte EU-Förderungen in
Anspruch nehmen zu können. Man schaffe damit Arbeitsplätze. Auch die
Betreuungsqualität im ländlichen Raum sei eine sehr menschliche,
erklärte Dörfler. Die Menschen könnten weiter in ihrem gewohnten
Lebensumfeld verbleiben.

Er erwarte sich auch gemeinsame Sozialprojekte, die in Slowenien
gebaut bzw. umgesetzt werden. "Es gibt keine Grenzen mehr für
Sozialprojekte. Wir haben keine Tafeln mehr vorm Kopf, sondern die
Zukunft vor Augen", so Dörfler.

Sozialminister Svetlik zeigte sich über das Pilotprojekt in
Globasnitz sehr erfreut. Er betonte, dass sich die Zusammenarbeit
zwischen Kärnten und Slowenien wesentlich verstärkt habe. Projekte
würden nun nicht mehr nur andiskutiert, sondern auch tatsächlich
anlaufen. "Diese Projekte sehen wir als Chance, um die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter auszubauen und auch die
slowenische Volksgruppe in Kärnten wird dadurch gestärkt", sagte der
Minister. Svetlik versicherte, dass auch nach den Wahlen in Slowenen
(im Dezember d. J.) diese Zusammenarbeit und die gemeinsamen Projekte
gefördert werden.

Landesrat Ragger stellte das Projekt in Globasnitz näher vor.
Insgesamt werden hier nach dem Vollausbau 30 Personen beschäftigt
sein. In der Tagesstätte werden 12 Personen aus Kärnten und sechs aus
Slowenien betreut werden.

Anwesend waren Bernard Sadovnik, Obmann des Alpe-Adria Zentrum für
grenzüberschreitende Kooperation (AACC), Dominikus Davor,
Generaldirektor des Sozialministeriums in Laibach, Jana Lov in,
Leiterin vom Amt für internationale Zusammenarbeit in Slowenien sowie
die slowenische Generalkonsulin in Klagenfurt, Dragica Urtelj.

(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0314 2011-10-19 16:26 191626 Okt 11 NKL0006 0333



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