• 19.10.2011, 15:14:01
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Gleixner: "Staikos war von ganzem Herzen Seelsorger"

Tiefe Betroffenheit über Tod des orthodoxen Metropoliten bei früherer ÖRKÖ-Vorsitzenden Oberin Gleixner und Altbischof Sturm

Wien, 19.10.11 (KAP) Tief betroffen vom Tod des Metropoliten Michael
Staikos hat sich Oberin Christine Gleixner gezeigt. Gleixner
arbeitete mit Staikos seit Mitte der 1960er-Jahre in vielen
kirchlichen Bereichen - u. a. im Ökumenischen Rat der Kirchen in
Österreich (ÖRKÖ) - intensiv zusammen; beispielsweise im Rahmen der
"Ökumenischen Morgenfeier" im ORF. Beide hatten nacheinander den
Vorsitz im ÖRKÖ inne: Staikos von 1996 bis 1999, Gleixner von 2000
bis 2005.

In besonderer Weise würdigte Gleixner am Mittwoch im
"Kathpress"-Gespräch die Verdienste Staikos' um das Ökumenische
Sozialwort (2003) und die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung
in Graz (1997). Zentral für das ökumenische Wirken des Metropoliten
sei wohl die tiefe Freundschaft mit Kardinal Franz König (1905-2004)
gewesen, erläuterte Gleixner.

Wie sehr Metropolit Staikos sich über die Orthodoxie hinaus mit
anderen Kirchen verbunden fühlte, zeigten jene Orte, an die er sich
gerne zum geistlichen Auftanken zurückgezogen hatte: zum einen die
orthodoxe Mönchsrepublik Athos, zum anderen aber auch Mariazell.

"Unvergesslich"

Betroffen über den Tod des Metropoliten zeigte sich auch der
lutherische Altbischof und frühere Vorsitzender der Ökumenischen
Rates der Kirchen in Österreich, Herwig Sturm. Sturm: "Seine
eindrucksvolle Persönlichkeit, seine in der orthodoxen Tradition
gegründete Theologie, seine spirituelle Ausstrahlung und seine
besondere Herzlichkeit bleiben unvergesslich."

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gpu/ssc/

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