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OTS0243   19. Okt. 2011, 14:09

Universität für angewandte Kunst und Universität Wien erforschen Schwedenspuren in Österreich

Präsentation neuer Vermittlungsstrategien


Im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit
zwischen der Universität für angewandte Kunst Wien und der
Universität Wien haben der schwedische Botschafter S.E. Nils Daag und
die ProfessorInnen Ao. Univ.-Prof. Dr. Ruth Mateus-Berr und O.
Univ.-Prof. Dr. Sven Hakon Rossel, ausgewählte VertreterInnen aus
Politik, Kunst, Bildung, Wirtschaft, Tourismus und Medien zur
Präsentation am 18. Oktober 2011 in die Residenz des Botschafters
eingeladen.

Im Laufe des Sommersemesters 2011 haben Studierende beider
Universitäten Schwedenspuren in Österreich erforscht und neue
Vermittlungsstrategien zu den Themen entwickelt. So entstanden
pädagogische Konzepte und Prototypen wie zum Beispiel Gesellschafts-,
Karten- und Brettspiele zu schwedischer Musik und Schwedenspuren im
Alltag. Volksschulkindern sollen schwedische Literatur und Kultur in
einem animierenden Astrid Lindgren Workshop näher gebracht werden.
Die Spuren Schwedens in Wien werden durch einen mobilen Guide in Form
einer Smartphone-Application dargestellt und Spuren in
Niederösterreich sind durch eine interaktive Internetseite dargelegt
worden.

Die Präsidentin der Österreichisch-Schwedischen-Gesellschaft, Dr.
Ingela Bruner, hat zu dieser Zusammenarbeit die Grundbausteine
gelegt. Die ehemalige Rektorin der Universität für Bodenkultur
engagiert sich stets für die Zusammenarbeit im universitären Umfeld
und beschreitet hierbei gerne neue Wege, abseits der traditionellen
Pfade. Sie kannte die Offenheit von Dr. Rossel und die Vorliebe von
Dr. Mateus-Berr zu interdisziplinären Projekten. Es lag daher nahe
eine Kooperation einzuleiten. "Hierbei handelt es sich nicht um eine
reine Nebeneinanderdarstellung von Fachgebieten, wie dies die
herkömmliche Form des Unterrichtens an höheren Bildungseinrichtungen
ist. Interdisziplinarität bezeichnet eine Synthese von mehreren
Disziplinen oder auch hervorragende Ergänzungen. Ich bin immer wieder
begeistert wie sehr unsere Studierenden die Möglichkeit zum
interdisziplinären Arbeiten aufgreifen. Ich wünsche mir nur, dass
unsere Universitäten noch aktiver werden", erklärt Mateus-Berr von
der Angewandten.

Den wissenschaftlichen Aspekt, Information über Schweden,
lieferten die StudentInnen der Universität Wien. Die
Lehramtstudierenden der Universität für angewandte Kunst Wien
steuerten ihr Wissen über alternative Vermittlungskonzepte im Bereich
Kunst bei. In Teams wurden zusammen neue Vermittlungsstrategien
entwickelt. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine Premiere
für beide Fakultäten wie Mateus-Berr erklärt: "Wir waren mutig. Wenn
man noch nie miteinander zusammengearbeitet hat, kann es
Überraschungen geben. Diese waren sehr positiv."

Die StudentInnen selbst haben die Interdisziplinarität mit
Begeisterung aufgenommen. Von den Studierenden der Universität Wien
wurde die Zusammenarbeit als eine hervorragende Abwechslung zum
universitären Alltag empfunden. "Man setzt sich nicht nur mit den
bekannten Methoden des Fachs auseinander, sondern lernt Neues kennen.
Ich bin total begeistert von den Ergebnissen.", lobt Burkard Bärner
von der Universität Wien. Der Umgang mit Studierenden von anderen
Universitäten fördert sowohl die Teamfähigkeit als auch die sozialen
und diplomatischen Kompetenzen der Studierenden. Dr. Rossel, Leiter
des Instituts für Skandinavistik, ist begeistert von der
inspirierenden Zusammenarbeit der Studierenden, die mit großem
Enthusiasmus und Einsatz im Rahmen dieses Projekts zueinander
gefunden haben. "Ich finde, die Kombination von eher traditioneller
Forschung und Wissenschaft mit kreativem Design und künstlerischer
Präsentation faszinierend."

Die Studierenden haben mit hoher Begeisterung, Einsatzfreude und
Professionalität überzeugt. Das hohe Engagement aller Mitwirkenden
wurde nun durch die Präsentation an der Botschaft, welche das Projekt
mit finanziellen Mitteln unterstützt hat, gekrönt. Rossel hofft auf
großes öffentliches Interesse: "Dies haben sich unsere Studierende
wirklich verdient". Ob es weitere interdisziplinäre Zusammenarbeiten
zwischen der Universität für angewandte Kunst Wien und Universität
Wien geben wird, ist noch nicht sicher. Die Mitwirkenden würden sich
über neue Kooperationen durchaus freuen, denn sie nahmen wichtige und
interessante Erfahrungen für ihr weiteres Studium und die Arbeitswelt
mit.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0243 2011-10-19 14:09 191409 Okt 11 UAK0001 0579



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Mag. Anja Seipenbusch-Hufschmied
anja.seipenbusch@uni-ak.ac.at
T: +43-1-71133 DW 2160
www.dieangewandte.at

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