- 19.10.2011, 14:09:07
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VSStÖ ad Budgetrede: Keine Spur von Gerechtigkeit
Hochschulen müssen weiter auf die notwendigen finanziellen Mittel warten weil die Politik Bildung immer noch nicht zu Priorität macht
Wien (OTS) - "Fekters Budgetrede zur Hochschulbildung ist
enttäuschend und erzürnend zugleich. Die Finanzierung von
Wissenschaft und Forschung in Österreich hochzuloben, während der
tertiäre Bildungssektor seit Jahren kaputtgespart wird, ist blanker
Hohn. Die 'Erhöhung' des Budgets um nur 66 Mio. Euro treibt die
Hochschulen weiter in die Enge und verschlechtert die
Studienbedingungen für alle Betroffenen." so Mirijam Müller,
Bundesvorsitzende des VSStÖ.
"Die Forderung und das Ziel, endlich 2 % des BIP in den
Hochschulsektor zu investieren, wurden einmal mehr völlig ignoriert
und die Politik kommt ihrer Verantwortung immer noch nicht nach. Im
gleichen Atemzug auch noch Studiengebühren zu fordern und Studierende
weiter zu belasten, ist an Zynismus kaum zu übertreffen und hat mit
Gerechtigkeit rein gar nichts zu tun. Studiengebühren sind niemals
sozial gerecht und führen immer nur dazu, dass Menschen von
Hochschulbildung ausgeschlossen werden.", so Müller weiter.
"Mit einer derartigen Budgetpolitik, die mit echter
Prioritätensetzung nichts zu tun hat, richtet Fekter die Hochschulen
endgültig zugrunde. Töchterle muss sich in die Pflicht nehmen und
endlich tatsächliche Budgeterhöhungen erzielen. Schafft er das nicht
und führt auch er seine Politik der Verschlechterungen fort, ist er
der nächste Minister, der der ÖVP-Bildungsmisere kein Ende setzt und
keine Verbesserungen zu erreichen vermag.", so Müller abschließend.
Rückfragehinweis:
Susannika Glötzl
Pressesprecherin
Tel.: +43 676 385 8813
www.vsstoe.at, [email protected]
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