- 19.10.2011, 13:22:43
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Bures begrüßt Kommissions-Vorschlag für TEN-Kernnetz
"Österreichs Schwerpunkte im Schienenausbau in vollem Umfang Teil des europäischen Kernnetzes"
Wien (OTS/BMVIT) - Heute hat EU-Verkehrskommissar Siim Kallas den
Vorschlag der Kommission für die Neuausrichtung der Transeuropäischen
Verkehrsnetze (TEN-V) vorgelegt. Darin sind jene Korridore mit einer
grundlegenden Bedeutung für den grenzüberschreitenden Verkehr
enthalten. Die strategisch wichtigsten Verkehrsverbindungen bilden
das Kernnetz. "Für Österreich besonders wichtig: Die Kommission hat
jetzt auch den Baltisch-Adriatischen Korridor mit der Südbahn in das
Kernnetz aufgenommen", so Infrastrukturministerin Doris Bures. Sie
begrüßt den Vorschlag der Kommission. Sie sieht darin eine
nachdrückliche Bestätigung für die österreichische
Infrastrukturpolitik. ****
"Unsere Schwerpunkte im Schienenausbau sind in vollem Umfang Teil
des europäischen Kernnetzes. Die Einbindung der österreichischen
Hochleistungsstrecken in das europäische Verkehrsnetz ist in jeder
Hinsicht positiv. Das ist gut für die Wirtschaft und gut für die
Umwelt und den Klimaschutz", so die Ministerin in einer ersten
Reaktion auf den Verordnungsentwurf der Kommission.
Österreich hat aufgrund seiner geografischen Lage eine besondere
Stellung im europäischen Verkehrssystem, was sich im
Kommissionsvorschlag widerspiegelt. Mit dem Donau-, Brenner- und dem
Baltisch-Adriatischen Korridor sind die wichtigsten
innerösterreichischen Achsen zugleich Teil des europäischen
Kernnetzes. Für Infrastrukturprojekte im Kernnetz soll es die
Möglichkeit zu einer Kofinanzierung durch die EU geben - so wie
bisher für prioritäre TEN-Projekte.
Die Infrastrukturministerin spricht sich für eine zügige Umsetzung
des Kommissionsvorschlags aus. Dazu gehört auch, dass das TEN-Budget
ausreichend dotiert ist. Der Vorschlag der Kommission für die nächste
Finanzrahmenperiode 2014-2020 sieht eine deutliche Steigerung der
Mittel für TEN-Projekte vor. Ein Ansatz, den Bures für richtig hält.
"Gerade angesichts knapper Mittel müssen die richtigen Schwerpunkte
gesetzt werden. Mit Investitionen in Bildung, Forschung und in die
grenzüberschreitende Infrastruktur wird neues Wachstum geschaffen."
"Beim Ausbau einer umweltfreundlichen Verkehrsinfrastruktur brauchen
wir mehr Europa", resümiert Bures. Das sei insbesondere für kleinere
Mitgliedsstaaten, die stark von der Infrastrukturpolitik der
Nachbarstaaten abhängig sind, von Vorteil. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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