OTS0178   19. Okt. 2011, 12:25

ÖH Uni Wien: Zurück in die Zukunft!

Fekter und Töchterle verhöhnen mit ihrer rückwärtsgewandter Unipolitik Student_innen


Am Tag, nachdem Tausende Student_innen, Lehrende und
Forschende vor dem Minoritenplatz für eine ausreichende
Hochschulfinanzierung, gegen Studiengebühren und für eine echte
soziale Absicherung demonstriert haben, ist die Aussage von Maria
Fekter in der heutigen Budgetrede als blanker Zynismus zu werten.

"Fekter beweist einen makabren Sinn für Humor, der von allen nur als
herablassender Beitrag gewertet werden kann. Die Ankündigung, die
Milliarde sei in Schilling zu denken, ist ein Hohn und bringt
Studierende und Universitäten finanziell in Bedrängnis", ist Kübra
Atasoy vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien erzürnt.

"Vielleicht unterbreiten noch andere Politiker_innen, die geistig im
letzten Jahrhundert stecken geblieben sind, ähnliche Vorschläge:
"Mehr Computer in den EDV-Räumen an Schulen, aber nur zwei pro Raum,
weil die von 1982 noch ungefähr 300 kg wiegen" oder "Mehr Sicherheit
auf den Straßen, mit Kraftfahrzeugen aus den 1960ern ohne Airbag".
Wir sind gespannt", so Maria Clar.

Julia Kraus bemerkt hierzu: "Wenn die Regierung so viel Freude an der
Vergangenheit hat, schließen wir uns diesem Trend auch gerne an: wir
hätten gern das Universitätsorganisationsgesetz von 1975 oder auch
die ÖH-Direktwahlen wie vor 2004. Warum sollen wir Studierenden uns
immer etwas Neues überlegen, wenn es die Bundesregierung nicht kann?"

"Aber vielleicht schlägt sich der Fektersche Zugang zu
Finanzierungsfragen auch auf die Forderung der ÖVP nach
Studiengebühren nieder. Konsequenterweise darf von Töchterle hier nur
noch die Summe fünfhundert gefordert werden - fünfhundert Lira!",
sind sich Atasoy, Clar und Kraus einig.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0178 2011-10-19 12:25 191225 Okt 11 OHW0001 0278



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