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OTS0151   18. Okt. 2011, 12:12

FORMAT: FMA ermittelt gegen Erste Bank

Marktmanipulation und Verletzung von Ad hoc-Pflichten stehen im Raum


Jüngste Aussagen von Erste Bank-Chef Andreas Treichl
haben für sein Institut nun unangenehme Folgen. Wie FORMAT erfahren
hat, ermittelt die Finanzmarktaufsicht (FMA) gegen die Bank. Ein
Sprecher der Erste Bank bestätigt, dass Ermittlungen gegen das
Institut aufgrund einer anonymen Anzeige eingeleitet wurden. Im
Zentrum der Vorwürfe stehen laut FORMAT-Informationen Aussagen von
Treichl gegenüber Reuters am 29.9. Damals hatte er noch behauptet,
trotz der Kreditreform wolle er an der Gewinnprognose der Erste Bank
festhalten. Nur knapp zwei Wochen später, am 10.10., musste der
Erste-Chef dann die Gewinnprognose entgegen seinen früheren Aussagen,
deutlich nach unten revidieren. Die Ermittler sollen nun untersuchen,
ob er damit den Markt getäuscht hat.
In der anonymen Anzeige werden auch Aktienverkäufe von Erste-Chef
Treichl kritisiert.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0151 2011-10-18 12:12 181212 Okt 11 FMT0001 0145




Rückfragehinweis: FORMAT Wirtschaft,
Angelika Kramer,
217 55/4138
www.format.at

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