- 18.10.2011, 11:12:39
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BSA fordert Ende der Studiengebührendiskussion
Statt verzweifeltem Versuch, Studiengebühren einzuführen, Hinwendung zu tatsächlichen Problemen nötig
Wien (OTS) - "Studiengebühren schaden den Studierenden, den
Universitäten und dem Bildungssystem", sagt BSA-Präsident Andreas
Mailath-Pokorny zum kürzlich von Minister Töchterle vorgelegten
Gutachten zu Studiengebühren, "durch sie lassen sich die finanziellen
Probleme der Unis nicht lösen, der einzige Effekt ist, dass
finanzschwache Studierende von der Uni gedrängt werden. Dass Minister
Töchterle nun mit einem von ihm selbst in Auftrag gegebenen Gutachten
versucht, seine bildungsfeindliche Position durchzusetzen, deutet auf
ein gewisses Maß an Verzweiflung hin."
Die stärkere Verhandlungsposition, in der sich Töchterle wähnt,
ist laut Mailath-Pokorny eine Illusion: "Ob der VfGH die
Rechtsmeinung von Heinz Mayer teilt, ist noch völlig offen. Zudem
wäre es eine unglaubliche Provokation seitens der ÖVP, die Reparatur
des Gesetzes zu verweigern. Wenn das nicht Politik fernab der
Interessen von Studierenden und Lehrenden ist, was dann?"
Es ist kurzsichtig, ausgerechnet in wirtschaftlich schlechten
Zeiten die Budgetpolitik erneut auf dem Rücken der Studierenden
auszutragen. "Die jüngsten Wachstumsraten haben gezeigt, dass die
Krise noch nicht überwunden ist. Bildung als wichtiger
Zukunftsbereich muss Priorität bekommen, denn Bildung bewahrt auch
vor drohender Arbeitslosigkeit. Es sollten daher massive
Anstrengungen unternommen werden, die AkademikerInnenquote zu heben,
anstatt die Energie darauf zu verschwenden, den Studierenden immer
neue Steine in den Weg zu legen", fordert der BSA-Präsident.
Rückfragehinweis:
BSA - Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller & KünstlerInnen
Jakob Scholz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43/01/ 310 88 29 - 16
mailto:[email protected]
www.bsa.at
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