- 18.10.2011, 10:53:13
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AktionsGemeinschaft: Regierung muss Polit-Machtpoker auf dem Rücken der Studenten beenden
Autonom in die Höhe schnellende Studiengebühren eine Katastrophe!
Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft sieht mit den jüngsten
Entwicklungen rund um die und den neuen Rechtsmeinungen zu den
Studiengebühren ein unübersehbares Alarmsignal. "Hier lassen die
Koalitionsparteien im Verhandlungspoker die Muskeln spielen, anstatt
vernünftige Regelungen und Rechtssicherheit für die Studenten zu
schaffen", kritisiert Martin Brenner, Bundesobmann der
AktionsGemeinschaft.
Durch eigene Unfähigkeit die Verantwortung auf die Universitäten
abzuschieben, die dann nach Lust und Laune autonom Studiengebühren
einfordern, ist sozial verantwortungslos. Gebühren, die
US-Amerikanische Höhen erreichen können, kommen für die AG unter
keinen Umständen in Frage!
Erst vor Kurzem wurde betont, dass Studiengebühren nur mit starkem
Beihilfesystem und einer klar definierten Obergrenze sozial
verträglich sein können. "Zuzulassen, dass Studenten durch hohe
Gebühren und ohne finanzielle Absicherung in die finanzielle Misere
getrieben werden, ist Verrat an jenen Menschen, die dadurch gezwungen
werden, ihr Studium zu beenden", mahnt Brenner die Bundesregierung zu
einer Einigung im Sinne der Studenten und zu einem Ende des
"parteitaktischem Aussitzens eines dogmatischen Zankapfels".
Brenner erinnert weiter an die Priorität der Studienqualität vor
der Frage von Studienbeiträgen: "Als erstes muss der Zugang geregelt
werden, um den Grundstein für ein qualitativ hochwertiges Studium zu
legen. Denn bevor man sich überhaupt über die Ausstellung von
Rechnungen Gedanken macht, muss man über die Erbringung der Leistung
sprechen".
Rückfragehinweis:
AktionsGemeinschaft Florian Wöhry Pressesprecher der AktionsGemeinschaft Tel.: 0676 9280087 mailto:[email protected] www.aktionsgemeinschaft.at
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