OTS0132   17. Okt. 2011, 12:46

Smart Cities made in Austria



  • Klima- und Energiefonds startet 2. Call für intelligente Stadtkonzepte und Demoprojekte
  • Innovationsministerin Bures: 13 Millionen Euro für Stadt der Zukunft

Bei den Themen nachhaltige Gebäude, intelligente Energiesysteme
und Infrastrukturen und netzintegrierte Nutzung erneuerbarer Energien
sind österreichische Lösungen bereits heute Weltspitze. "Jetzt gehen
wir den nächsten logischen Schritt. 13 Millionen Euro stehen für die
erstmalige Umsetzung einer Smart City" oder einer "Smart Urban
Region" in Österreich zur Verfügung", so Innovationsministerin Doris
Bures anlässlich des 2. Calls des Förderprogramms "Smart Energy Demo
- FIT for SET" des Klima- und Energiefonds. Mit ihm wird die
Umsetzung europaweit sichtbarer und international anschlussfähiger
Demonstrationsvorhaben im Bereich Smart Energy unterstützt. "Die
Smart-City-Forschung ist besonders für Österreich wichtig, weil wir
dadurch im Bereich der Umwelt- und Energietechnologien zu
Innovationsführern werden. Die heimischen Unternehmen gewinnen an
Know-how und Österreich hat Vorzeigemodelle, die den Menschen vor Ort
deutlichen Nutzen bringen", so Bures.

In der zweiten Ausschreibung, die bis 15. Februar 2012 läuft, wird
die Umsetzung erster Demonstrationsvorhaben im Themenbereich Smart
Energy mit 13 Millionen Euro gefördert. Klima- und Energiefonds
Geschäftsführerin Theresia Vogel: "Die Stadt der Zukunft ist für
Stadtverwaltungen eine ernst zu nehmende Herausforderung. Wir
brauchen Lösungen für den Ressourcenverbrauch und Energiemix, grüne
Mobilitätskonzepte und visionäre Architektur. Es gilt aber auch, neue
Wege der BürgerInnenbeteiligung aufzuzeigen - denn eine Stadt ist nur
wirklich smart, wenn ihre BewohnerInnen an den Entwicklungen
beteiligt sind, sie begeistert mittragen und Teil der notwendigen
Änderungen werden", skizziert Vogel die wesentlichen Themenbereiche
der Ausschreibung.

Das Förderprogramm "Smart Energy Demo - FIT for SET" unterstützt
österreichische Unternehmen, die in vielen Bereichen - von der
Umwelttechnologie, über Gebäudetechnologien bis hin zur
Elektromobilität - internationale Spitzenreiter sind, wegweisende
Demonstrationsprojekte für eine weiterhin hohe Lebensqualität in
Österreichs Städten zu planen und zu realisieren. Konkretes Ziel der
2. Ausschreibung ist die Umsetzung von sichtbaren "Smart City"-Pilot-
und Demonstrations-Projekten, in denen bestehende bzw. bereits
weitgehend ausgereifte Technologien, Systeme und Prozesse zu
Gesamtsystemen integriert werden: Hier sollen österreichische
Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen weitere Aktivitäten
Richtung europäischer "Strategieplan für Energietechnologie" ("SET
-Plan") umsetzen.

Smart Energy Demo - FIT for SET im Detail

Ergebnisse 1. Call

Insgesamt 30 Konsortien aus ganz Österreich haben sich im Rahmen
des ersten Calls "Smart Energy Demo - FIT for SET" (15.12.2010 bis
31.3.2011) beim Klima- und Energiefonds um zwei Millionen Euro
Förderbudget beworben. Nach der Jurierung im Mai 2011 wurde der
Zuschlag an 19 Städte in acht Regionen durch das Präsidium des Klima-
und Energiefonds gegeben. Die Städte arbeiten derzeit an Visionen und
Konzepten für "Smart Cities". Die Projekte finden Sie im Detail unter
www.smartcities.at.

Ziel der aktuellen Ausschreibung "Smart Energy Demo - FIT for SET"
ist die erstmalige Umsetzung einer "Smart City" oder einer "Smart
Urban Region", also eines Stadtteils, einer Siedlung oder einer
urbanen Region in Österreich, die durch den Einsatz intelligenter
grüner Technologien zu einer "Zero Emission City" oder "Urban Region"
mit hoher Lebens- und Wohnraumqualität wird.

Die Verwirklichung einer entsprechenden nachhaltigen
Energieversorgung im städtischen Kontext hat die Steigerung der
Energieeffizienz, die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger
sowie die Reduktion der Treibhausgasemissionen als strategische
Kernziele.

Zielgruppe

Zur Einreichung eingeladen sind insbesondere jene Konsortien, die
bei der ersten Ausschreibung einen positiven Förderungsentscheid
bekommen haben. Die 2. Ausschreibung ist jedoch grundsätzlich für
alle Teilnahmeberechtigten geöffnet. Inhaltlich deckt die
Ausschreibung v. a. die Themen und Technologiebereiche Gebäude,
Mobilität, Energienetze, Ver- und Entsorgung, Kommunikation &
Information ab. Synergien mit laufenden bzw. abgeschlossenen
Forschungsprojekten sind explizit erwünscht.

Ablauf und Jurierung

Für alle Anträge, welche die Formalprüfung positiv bestanden
haben, erfolgt die fachliche und inhaltliche Jurierung durch
unabhängige nationale und internationale ExpertInnen.

Nach Abschluss der technisch-wissenschaftlichen Jurierung werden
die Projekte in den Gremien des Klima- und Energiefonds behandelt.
Die finale Förderentscheidung trifft das Präsidium des Klima- und
Energiefonds.

Zeitplan
Einreichschluss: 15.2.2012, 12:00 Uhr
Formalprüfung: voraussichtlich Februar/März 2012
Jurierung: voraussichtlich April 2012
Präsidiumsbeschluss: voraussichtlich Mai 2012

Weitere Informationen
www.smartcities.at und www.klimafonds.gv.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0132 2011-10-17 12:46 171246 Okt 11 KEF0001 0659



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Fax: +43(0)1 5850390-11
E-Mail: office@klimafonds.gv.at
Web: www.klimafonds.gv.at

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