• 17.10.2011, 12:45:53
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Energieeffizienz großes Thema in Bulgarien und Chance für österreichische Firmen

AWO präsentiert österreichische Expertise aus dem Bereich Erneuerbare Energie in Sofia -Fördergelder der EU und internationaler Entwicklungsbanken

Wien (OTS/PWK731) - "Energieeffizienz zählt derzeit zu den
heißen Themen in Bulgarien, dem südosteuropäischen Land mit den
schlechtesten Energiewerten in der EU", berichtet Michael Angerer,
österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Sofia. Neben der Nutzung
von Erneuerbarer Energie zielt daher die bulgarische Energiestrategie
auf eine Steigerung der Effizienz bei der Nutzung von Energie. Gemäß
EU-Richtlinien muss Bulgarien die Energieintensität im Zeitraum
2005-2015 um 8% senken, weitere Absenkungen sind bis 2020 notwendig.
Angerer: "Für die Umsetzung von Projekten im Bau- und
Industriebereich stehen EU-Fördermittel und Finanzierungen seitens
internationaler Entwicklungsbanken zur Verfügung, die über
bulgarische Banken, darunter die Raiffeisenbank Bulgaria abgewickelt
werden. Daraus ergeben sich eine Menge Geschäftsmöglichkeiten für
österreichische Unternehmen aus diesem Sektor."

Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) stellte gemeinsam mit dem
AußenwirtschaftsCenter Sofia dieser Tage im Rahmen eines Austria
Showcases "Energieeffizienz in Bauwirtschaft und Industrie" die
österreichische Produktpalette und Expertise aus den Bereichen
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz dem bulgarischen
Fachpublikum vor. Über 100 bulgarische Firmenvertreter nutzten die
Gelegenheit zur direkten Kontaktaufnahmen mit zehn vor Ort
ausstellenden österreichischen Unternehmen der Branche. "Österreich
hat bereits jetzt ein sehr gutes Image als Musterland für
nachhaltiges Wirtschaften in Bulgarien", so Angerer. Im
Energieeffizienzbereich waren und sind österreichische Unternehmen
mit relevanten Investitionen in Bulgarien aktiv. So investierte
kürzlich die EVN im Fernheizwerk Plovdiv 50 Mio. Euro in eine
Cogenerationsanlage, Mondi nutzt bei der Zellstoffproduktion im Werk
Stambolijski anfallende Wärme zur Stromerzeugung. In Bulgarien tätige
österreichische Bauunternehmen und Immobilieninvestoren setzen die in
Österreich bekannte moderne Gebäudetechnik auch hinsichtlich
thermischer Isolierung um.

Für Österreich ist Bulgarien ein Wirtschaftspartner mit weiter
wachsender Bedeutung: Über 400 österreichische Unternehmen
investierten bisher 5,5 Mrd. Euro in Bulgarien; der Außenhandel
befindet sich nach dem krisenbedingten Einbruch 2009 seit 2010 in
beiden Richtungen wieder auf Wachstumskurs. (BS)

Rückfragehinweis:
AußenwirtschaftsCenter Sofia
Dr. Michael Angerer
Telefon: +359 2 953 15 53, ISDN +359 2 950 21 25
E-Mail: [email protected]

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