• 17.10.2011, 10:14:43
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VCÖ fordert ökologische Steuerreform im Verkehrsbereich

Seit "Kyoto-Basisjahr" Jahr 1990 massive Verkehrszunahme

Wien (OTS) - In Österreich sind seit dem Jahr 1990 die
klimaschädlichen CO2-Emissionen des Verkehrs um rund 54 Prozent
gestiegen. Die Zahl der Pkw hat im gleichen Zeitraum von 2,99 auf 4,5
Millionen zugenommen. Der VCÖ fordert die rasche Durchführung einer
ökologischen Steuerreform, um den Verkehr auf Klimaschutz-Kurs zu
bringen.

Durch das Verfehlen der Kyoto-Klimaschutzziele drohen Österreich
Strafzahlungen von insgesamt bis zu einer Milliarde Euro. Der VCÖ
weist darauf hin, dass nur durch eine Strategie der
Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung die Klimaschutzziele zu
erreichen sind. "Die Beimengung so genannter Biofuels ist eine
Sackgasse. Auf internationaler Ebene stehen die Biofuels in
Konkurrenz zu Nahrungsmitteln und verursachen meist mehr
Treibhausgase als herkömmlicher Sprit", so VCÖ-Expertin Ulla
Rasmussen.

Der VCÖ fordert eine umfassende ökologische Steuerreform. Die
bestehenden kontraproduktiven Subventionen des Kfz-Verkehrs mit
umweltschädlicher Wirkung betragen 3,5 bis 3,7 Milliarden Euro pro
Jahr und sind abzuschaffen bzw. grundlegend zu reformieren (nähere
Informationen unter www.vcoe.at). Weiters tritt der VCÖ für eine
Ausweitung der Lkw-Maut auf Freilandstraßen ein, bei der NoVA soll
die Malusgrenze zumindest bei Firmenwagen von 160 auf 140 Gramm pro
Kilometer gesenkt werden. Als dritte Säule fordert der VCÖ verstärkte
Unterstützungen für klimafreundliche Mobilität.

Rückfragehinweis:
VCÖ-Kommunikation, Mag. Christian Gratzer
Tel.: (01) 8932697 oder (0699)18932695

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