- 17.10.2011, 10:02:29
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ÖH: Ministerin Fekter darf Hochschulen nicht weiter aushungern lassen
Studierende werden Fekters Karotte nicht nachtanzen
Wien (OTS) - "Wir sind entsetzt über Ministerin Fekters Aussage
von letzter Woche, dass einer von ihr vorgehaltenen Karotte
nachgetanzt werden muss, um finanzielle Mittel zu bekommen. Die
Erreichung bestimmter, unbekannter "Ziele", um als Hochschule ein
Budget zu erhalten zeigt, was die Ministerin hier missversteht:
Hochschulen sind keine Unternehmen. Dazu kommt, dass sie sich anmaßt
zu wissen, welche Ziele es als Hochschule zu erfüllen gibt. "Brave"
Hochschulen - nach Fekters Definition - zu belohnen und "böse" zu
bestrafen grenzt an eine Verhöhnung aller Hochschulangehörigen und
ist völlig unpassend", so Janine Wulz vom Vorsitzteam der
Österreichischen HochschülerInnenschaft.
"Die in Aussicht gestellten 330 Millionen Euro sind essentiell, um
den aktuellen Status quo überhaupt aufrechterhalten zu können. Von
einem Ausbau der Lehre und der Forschungsmöglichkeiten kann hier
jedoch noch lange nicht gesprochen werden. Es führt kein Weg daran
vorbei, den Hochschulen diese Basis so schnell wie möglich
zuzugestehen, damit sie wieder atmen und an einer Weiterentwicklung
und neuen Konzepten arbeiten können. Es braucht, um eine sinnvolle
Gestaltung des Hochschulraumes zu ermöglichen, im Prinzip zwei
Milliarden. Zu erreichen wäre dies mit einem verpflichtenden
Budgetpfad auf zwei Prozent des BIP - wie schon lange bekannt und von
uns gefordert ist", erklärt Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung.
"Mit dem morgigen Bildungsaktionstag wollen wir Ministerin Fekter
erneut darauf hinweisen, dass sie ihre Budgetpläne nicht ohne die
Studierenden machen kann. Es ist zukunftsfeindlich, gerade im Sektor
der Hochschulen zu sparen. Hochschulen sind öffentliche Institutionen
und diese müssen aus öffentlichen Geldern ausreichend finanziert
sein, sodass qualitativ hochwertige Lehre und Forschung für alle
möglich ist", so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected], http://www.oeh.ac.at
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