Equal Pay Day in Wien - SP-Berger-Krotsch: Wien ist positives Schlusslicht!
Bundeshauptstadt hat geringste Einkommensunterschiede
Wien (OTS/SPW) - "In Wien wird verantwortungsvolle Frauenpolitik
im Sinne aller Wienerinnen gemacht, die sich stets für die
Gleichberechtigung einsetzt! Seien es umfassende Förderungsmaßnahmen,
eine verstärkte Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung,
flexible beitragsfreie Kinderbetreuung, Einkommenstransparenz oder
ein Wiener Gleichstellungsmonitor - das sind nur einige Maßnahmen,
die in Wien im Sinne der Lohngerechtigkeit umgesetzt werden",
unterstrich die Frauensekretärin der SPÖ Wien, LAbg. Nicole
Berger-Krotsch am Samstag anlässlich des heutigen Wiener Equal Pay
Days. Ab heute arbeiten Wiener Frauen bis zum Ende des Jahres quasi
unbezahlt, denn dieser Tag markiert jenen Zeitpunkt, an dem Männer in
Wien das durchschnittliche Jahresgehalt einer Frau am 15. Oktober
verdient haben. "Wien ist zwar positives Schlusslicht beim Equal Pay
Day, aber das reicht uns noch lange nicht! Die Wiener SPÖ Frauen
setzen sich mit voller Kraft dafür ein, dass dieser Tag bald
Geschichte ist!", so Berger-Krosch.****
In Wien werde alles daran gesetzt, jede Wienerin im Arbeitsleben
zielgenau zu unterstützen. Mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) bietet die Stadt als einziges Bundesland
umfangreiche Programme, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind.
So können Arbeitnehmerinnen beim waff für berufliche Aus- und
Weiterbildungen bis zu 3.700 Euro an Förderung erhalten. "Zudem
entscheiden sich immer mehr Frauen durch den Gratiskindergarten für
einen Wiedereinstieg", stellte Berger-Krotsch fest. Mit dem
Informationsfolder "Gehaltsverhandlungstipps für Frauen" präsentierte
Frauenstadträtin Sandra Frauenberger kürzlich auch ein individuelles
Instrument für alle Wienerinnen, um ein faires Gehalt verhandeln zu
können. "Wir wollen Frauen sowohl auf struktureller Ebene als auch
auf persönlicher Ebene unterstützen. Jede Wienerin soll
selbstbestimmt und unabhängig leben können, daher ist es essentiell
für gleiche Arbeit eine gleichwertige Entlohnung zu fordern!", so
Berger-Krotsch.
In Wien liegt die Einkommensschere bei 21,2 Prozent. Dies ist ein
enormer Unterschied zum Land mit den größten Einkommensunterschieden:
In Vorarlberg verdienen Frauen im Schnitt um 31,8 Prozent weniger als
Männer. "Diese Fakten belegen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.
Umso wichtiger ist eine aktive Frauenpolitik, die die Schließung der
Einkommensschere vorantreibt! Wir bekennen uns absolut zur
Gleichstellung der Geschlechter als politisches Ziel und werden alles
daran setzen, dieses rasch zu erreichen!", schloss Berger-Krotsch.
(Schluss) nk
Mag. Gerlinde Dobusch
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