• 15.10.2011, 11:44:19
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Hainfeld Konvent: Gesundheit bekommt in der Gesellschaft einen immer höher werdenden Stellenwert

LHStv. Dr. Sepp Leitner eröffnet das vierte Symposium für Zukunftsfragen in Hainfeld

Hainfeld (OTS) - Das Thema "Soziale Sicherheit" mit den
derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen und den daraus
resultierenden Bewältigungsstrategien steht im Mittelpunkt des
heutigen Hainfeld Konvents der SPÖ NÖ und der Renner Instituts NÖ, zu
dem rund 200 Interessierte gekommen sind. Bei der Eröffnung des
vierten Symposium für Zukunftsfragen weist Landeshauptmann-Stv. Dr.
Sepp Leitner auf die Bedeutung der Gesundheit für die Menschen ein.
"Gesundheitliche Probleme können Körper oder Seele betreffen und sind
häufig Reaktionen auf Lebens- und Arbeitsbedingungen. Psychische
Erkrankungen wie z.B. Burnout, stellen inzwischen eine der häufigsten
Ursachen für Berufsunfähigkeit, Krankenstände und Frühpensionierungen
dar. Initiativen wie fit2work, das vom Sozialministerium organisiert
wird, können zur Verbesserung der arbeitsplatzspezifischen, aber auch
der gesundheitlichen Lebenssituation der Betroffenen beitragen und
arbeiten individuelle Lösungen aus. Die Verbesserung des körperlichen
und psychischen Gesundheitszustandes von ArbeitnehmerInnen und damit
verbunden der nachhaltige Verbleib und/oder die Wiedereingliederung
der Betroffenen in den Arbeitsprozess muss uns ein großes Anliegen
sein", unterstützt Leitner das neue Beratungs- und
Unterstützungsangebot des Sozialministeriums. Ebenso werden Betriebe
speziell beraten, um Arbeitsplätze gesünder zu gestalten und
Maßnahmen zur Krankheitsprävention der MitarbeiterInnen im Betrieb zu
integrieren.

Für die zuständige Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele haben
die Gesundheits- und Armutsberichte der letzten Jahre eindrucksvoll
verdeutlicht, dass es einen sehr engen Zusammenhang zwischen dem
Gesundheitszustand der Menschen und ihrem sozialen Umfeld, der
Bildung, der Höhe ihres Einkommens und einem allfälligen
Migrationshintergrund gibt. "Ich bin daher der festen Überzeugung,
dass die Herausforderung einer permanenten Verbesserung unseres
Gesundheitssystems alle politischen Bereiche und Ebenen umfassen
muss. Die diesbezügliche ambitionierte Strategie von 'health in all
policies' halte ich auch in Niederösterreich für notwendig", so
Scheele.

Gesundheit wird in Zukunft einen immer höheren Stellenwert in Politik
und Alltag einnehmen. Gesundheitsförderung sowie die Finanzierung
unseres Gesundheitswesens zählen zu wesentlichen Kernthemen. "Seit
Einführung der Mindestsicherung haben alle BezieherInnen der
Mindestsicherung eine e-card und damit vollen Zugang zum
Gesundheitssystem. Die stigmatisierenden Sozialhilfekrankenscheine
gehören damit der Vergangenheit an. Natürlich müssen wir auch immer
an der Weiterentwicklung und Absicherung unseres Systems arbeiten.
Dafür brauchen wir vor allem mehr Transparenz im Gesundheitswesen.
Daher haben wir einige Initiativen, wie beispielsweise den
Spitalskompass, gestartet. Unser solidarisches Gesundheitssystem
bietet allen Menschen einen ausgezeichneten Zugang zu medizinischen
Leistungen. Darauf können wir stolz sein", betont Gesundheitsminister
Alois Stöger die Errungenschaften des österreichischen
Gesundheitssystems.

Zum Thema "Wie sozial ist unser Gesundheitssystem?" diskutierten
neben LRin Mag. Karin Scheele und Gesundheitsminister Alois Stöger
der NÖ Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger, die Ärztin und
Politikerin NR a.D. Prim a.D. Dr. Elisabeth Pittermann und der
Journalist und Buchautor Robert Misik.

Rückfragehinweis:

SPÖ-Niederösterreich
   Mag. Gabriele Strahberger
   Pressereferentin/Medienservice
   Mobil: 0664/8304512
   mailto:[email protected]
   www.noe.spoe.at

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