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OTS0029   15. Okt. 2011, 11:01

FP-Mahdalik: UVP 3. Piste - "Fluglärm fürs Wohlbefinden"

Behörden vertuschen drastisch erhöhtes Krebsrisiko


Ein für die UVP zur 3. Piste am Flughafen bestellten
Gutachter verstieg sich in seiner Beantwortung einer Anfrage der BI
"Liesing gegen Fluglärm" zu den gesundheitlichen Belastungen der
Bevölkerung durch Fluglärm zu der Aussage, "dass ein gewissen Maß an
Belastung für das körperliche und seelische Wohlbefinden sogar
notwendig ist". Diese und viele andere Ungeheuerlichkeiten schon kurz
nach dem Start des Verfahrens machen deutlich, dass der Bau der 3.
Lärmpiste fix und die "Bürgereinbindung" nicht mehr als eine teure
Farce ist, hält FPÖ-Fluglärmsprecher LAbg. Toni Mahdalik fest.

Auch der von einem Gutachter als "medizinisch unbedenklich" erklärte
gemittelte Lärmpegel von 62 dB(A) ist ein schlechter Witz, würde er
doch theoretische 3000 Überflüge pro Tag in derzeitiger Lautstärke
über dem 23. Bezirk bedeuten. Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen,
dass schon bei über 40 dB(A) ein drastisch erhöhtes Brustkrebsrisiko
für die Betroffenen besteht, erklärt Mahdalik.

Die Stadt Wien sollte diesen schockierenden Zahlen als
20%-Miteigentümer mehr Augenmerk schenken als der erwarteten
Steigerung der jährlichen Dividende von derzeit 10 auf dann 20 Mio.
Euro, die mit der Steigerung der Flugbewegungen von 240.000 auf
460.000 im Jahr durch die 3. Piste möglich ist, verlangt Mahdalik und
fordert den Stopp des Projektes. (Schluss)otni

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0029 2011-10-15 11:01 151101 Okt 11 NFW0001 0216



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