- 14.10.2011, 13:35:58
- /
- OTS0204 OTW0204
Unabhängige GewerkschafterInnen des öffentlichen Dienstes fordern 5% - Mindestbetrag 120 Euro!
Keine Einmalzahlungen, keine Geheimverhandlungen! Solidarität mit den streikenden KollegInnen der Metallbranche!
Wien (OTS) - Der Dienstgeber hat die Kaufkraft der öffentlich
Bediensteten, insbesondere der von der Teuerung besonders hart
betroffenen kleinen und mittleren Einkommensgruppen zu erhalten,
sowie die Mehrbelastung und Leistungssteigerungen im öffentlichen
Dienst abzugelten. Die als notwendige Maßnahmen zur Krisenbekämpfung
ausgegebenen Einsparungen im öffentlichen Dienst sind kein Argument
gegen berechtigte Gehaltsforderungen - vielmehr drohen die
Einsparungen den konjunkturellen Abschwung noch zu verstärken -
nicht nur in Griechenland:
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern das Verhandlungsteam
der GÖD auf, offen und öffentlich wie die Metaller mit
realistischen, den Bedürfnissen und Leistungen der KollegInnen
angemessene Forderungen in die Verhandlungen mit dem Dienstgeber zu
gehen und für diese mit allen gebotenen gewerkschaftlichen Mitteln
zu kämpfen.
ZwT.: *5% für Inflationsabgeltung, Leistungs- und
Produktivitätszuwachs - Mindestbetrag 120 Euro!*
Für die UGöd steht die volle Abgeltung der gestiegenen
Lebenskosten, der Erhalt der Kaufkraft (Inflationsrate 2011 3,4%)
und die Anerkennung der von den DienstnehmerInnen erbrachten
Leistungen für die österreichische Bevölkerung und die
österreichische Wirtschaft - entsprechend dem gesamtwirtschaftlichen
Produktivitätszuwachs - auf der Tagesordnung. Unzureichende
Budgetvorgaben der Bundesregierung sind nicht in Stein gemeiselt, das
Budgetrahmengesetz ist kein Naturgesetz, sondern Gegenstand der
Verhandlungen.
Die KollegInnen im öffentlichen Dienst und den Ausgegliederten
haben ein Recht darauf, die Forderungen ihrer Gewerkschaft zu kennen
-- sie haben genug von einem Lizitationstheater hinter
verschlossenen Türen samt rituellen Verhandlungsmarathons, die am
Schluss ein Ergebnis bringen, das sich an dem von der Bundesregierung
vorgegebenen und von der GÖD-Spitze stets akzeptierten Budgetrahmen
orientiert und nicht an den Interessen der DienstnehmerInnen.
Das Angebot der Unternehmer an die Metaller lag zuletzt bei 3,65
Prozent plus 200 Euro Einmalzahlung. Der Mindestlohn der Metaller
liegt - laut ORF - derzeit bei 1.515 Euro brutto." Zum Vergleich: Der
Mindestlohn im LehrerInnenschema liegt 2011 bei 1473,80 Euro, im
Exekutivdienst bei 1433,70 Euro, beim Militär bei 1388,80 Euro, für
WachebeamtInnen bei 1351,40 Euro, in der allgemeinen Verwaltung und
bei HandwerkerInnen im öffentlichen Dienst gar nur bei 1243,70 Euro.
ZwT.: Solidarität mit streikenden MetallerInnen!
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD unterstützen die
offene Verhandlungsführung der Gewerkschaften PROGE und GPA-djp und
sind solidarisch mit den streikbereiten und bereits streikenden
KollegInnen der Metallindustrie. Sie erwarten von ihrer
Gewerkschaft, der GÖD solidarische Wortmeldungen und solidarisches
Handeln -jetzt!
Rückfragehinweis:
Reinhart Sellner - Beate Neunteufel-Zechner, Vorsitzende der UGöd
e-mail: [email protected] , [email protected]
Tel: Reihnart Sellner, 0676/343 75 21
Internet: www.ugoed.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AGG






