• 14.10.2011, 12:43:46
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Karlheinz Töchterle: FH St. Pölten belebt Region und Hochschullandschaft zugleich

Wissenschaftsminister bei Festakt zum 15-jährigen Jubiläum - Österreich braucht quantitativen Ausbau der Fachhochschulen

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle nahm gestern Abend an den Jubiläumsfeierlichkeiten an der
Fachhochschule St. Pölten zu deren 15-jährigem Bestehen teil. "Die FH
St. Pölten ist eines der vielen Paradebeispiele dafür, dass
Fachhochschulen zu prägenden Standortfaktoren für Gemeinden und
Regionen zählen und von der Wirtschaft und Industrie nachgefragte
Ausbildungen in höchster Qualität leisten", so Töchterle.

Die Erfolgsbilanz der FH St. Pölten liest sich trotz ihres "jungen
Alters" beeindruckend: so bietet die Fachhochschule im Studienjahr
2011/12 insgesamt neun Bachelor-, sieben Masterstudiengänge sowie elf
Lehrgänge in den Bereichen Wirtschaft/Technik, Informationswesen &
-technologien sowie Gesundheit und Soziales an. Im vergangenen
Studienjahr waren knapp 1.800 Studierende an der FH St. Pölten
inskribiert.

In seiner Begrüßungsrede betonte Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz
Töchterle, dass universitäre Bildung in ihren Wurzeln stets auch eine
Berufsausbildung gewesen sei. "Heute herrscht oft die Meinung, eine
Hochschule müsse allgemein bilden. Blickt man jedoch zurück auf die
drei klassischen Fakultäten der Medizin, Rechtswissenschaften und
Theologie wird deutlich, dass zu Beginn stets spezialisiert und in
Richtung Berufsausübung ausgebildet wurde", so Töchterle.

In diesem Sinne entsprechen die Fachhochschulen sehr wohl der
Grundintention von Hochschule und erfüllen daher besonders in der
heute so stark spezialisierten und differenzierten Berufswelt eine
wichtige Funktion. Hinzu kommt, dass die Fachhochschulen in
Österreich in Hinblick auf ihre Rahmenbedingungen über beste
Voraussetzungen verfügen. "Die Möglichkeit, Studierende auszuwählen
und moderate Studienbeiträge einzuheben, hat wesentlich dazu
beigetragen, dass FH-Studierende schneller studieren, ihr Studium
meist auch abschließen und rascher ins Berufsleben einsteigen.
Zugleich ist auch die soziale Durchmischung trotz Studienbeiträgen
nachweislich besser als an den Universitäten", betonte Töchterle.

Mit Blick in die Zukunft berichtete Töchterle von den Zielen des
Hochschulplans, an dem derzeit nach der erfolgten Präsentation des
Expertenberichts intensiv gearbeitet werde. "Eines der Ziele ist
dabei der quantitative und qualitative Ausbau des
Fachhochschulsektors. Angestrebt wird, das Verhältnis zwischen FH-
und Universitätsstudierenden in Richtung der Fachhochschulen
ausgewogener zu gestalten", erklärte der Wissenschaftsminister.

Der Wissenschaftsminister ermutigte die Verantwortlichen und
Studierenden der Fachhochschule St. Pölten selbstbewusst in die
Zukunft zu blicken. "Ihre Ausbildung ist qualitativ angesehen und
wirtschaftlich nachgefragt. Sie befinden sich in einer ausgewiesenen
Wachstumsbranche, die auch ich in Zukunft weiterhin fördern möchte",
so der Wissenschaftsminister abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien
   Pressesprecher: Markus Gorfer
   Tel.: +43 1 531 20 9027
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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