Der kleine Maxi und das große Europa (von Claudia Grabner)
Ausgabe 14. Okt. 2011
Klagenfurt (OTS) - So also stellt sich der kleine Maxi das große
Ganze vor: Ahnungslos und ichbezogen. Siehe Slowakei. Wobei man dem
kleinen Ostland, das gerade einmal 5,4 (und noch ein bisserl was)
Millionen Einwohner zählt, fast dankbar sein müsste für sein
Paradebeispiel, das uns ein mehr als holpriges "gemeinsames Europa"
vorführt. Da hat die Slowakei also die Zustimmung zum
Euro-Rettungsschirm an den Rücktritt ihrer Premierministerin
geknüpft. Erst als diese gegangen wurde, und die Regierung
zusammenrumpelte, war man gewillt, das Händchen zu heben und
mitzustimmen für die Rettung der Währungsunion. Was das eine mit dem
anderen zu tun hat? - Eben. Und nun möge man bitte den Gedanken
weiterspinnen und bei HC Strache in Österreich landen: Der
FPÖ-Schreier (er hat sich gerade erst wieder am Mittwoch im Parlament
rabaukenmäßig ausgeschimpft) wollte ja das Volk zum "großen Ganzen"
und zur "Nichtteilnahme an einer europäischen Transferunion"
befragen. Welche eigennützigen Emotionalitäten er dabei ins Spiel
gebracht hätte, hätte wohl auch den kleinen Maxi umgehauen ...














