- 12.10.2011, 11:20:10
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SP-Hora zu S1-UVP: Zügiger Fortschritt ist Gebot der Stunde
Wien (OTS/SPW-K) - "Das war schon überfällig", kommentiert
SP-Verkehrssprecher Karlheinz Hora die am 13. Oktober 2011 beginnende
Öffentliche Auflage für die S1 Wiener Außenring Schnellstraße.
Immerhin wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung für das
Asfinag-Projekt bereits im März 2009 gestartet. "Es gilt nun die
Stellungnahmen der Anrainergemeinden bis 1. Dezember einzuholen und
im Rahmen des UVP-Verfahrens genauestens zu prüfen, dass die
Eingriffe in den Natur- und Landschaftsraum möglichst minimiert sowie
sämtliche Lärmschutzanforderungen für die Anrainersiedlungen durch
den Projektbetreiber erfüllt werden", so Hora.
Weiterer Verkehrsrückgang durch erstes S1-Teilstück erwartet
Der SP-Verkehrssprecher weist darauf hin, dass seit Ende 2009, als
der S1-Abschnitt Süßenbrunn-Eibesbrunn freigegeben wurde sowie in
weiterer Folge die Weiterführung bis zum Knoten Korneuburg, das
Verkehrsaufkommen im Nordosten Wiens drastisch zurückgegangen ist.
"Sowohl der Auto- als auch LKW-Verkehr hat sich an den nordöstlichen
Stadteinfahrten teilweise mehr als halbiert. Floridsdorf, Donaustadt,
Simmering und Favoriten konnten davon profitieren. Es ist davon
auszugehen, dass sich dieser Trend in den Verkehrszählungen für das
Jahr 2010, die demnächst erscheinen müssen, weiter fortsetzen wird",
vermutet der SP-Gemeinderat.
Gesamtkonzept für Verkehrsentlastung
"Die A23-Südosttangente befindet sich als stärkst befahrene Straße
Österreichs bereits an ihrer Belastungsgrenze. Mit der Errichtung des
ersten Teilstücks der S8 Marchfeld Schnellstraße und der A23-Spange
nach Aspern, wird noch mehr Verkehr auf die Stadtautobahn geleitet.
Im Sinne des straßentechnischen Gesamtsystems in der Ostregion ist
daher ein zügiger Fortschritt der Umweltverträglichkeitsprüfung das
Gebot der Stunde, um endlich Gewissheit zu haben, bemerkt Hora.
Die zügige Erarbeitung der Wiener Stellungnahme durch die
zuständige Abteilung sei daher ebenfalls nötig. "Wer die Autofahrer
durch attraktive Öffi-Tarife zum Umstieg bewegen will, muss im Sinne
des Gesamtkonzepts für eine Verkehrsentlastung auch dafür sorgen,
dass der Transitverkehr in Nord-Süd-Richtung um Wien herum geleitet
wird", sagt der SP-Gemeinderat abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at
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